Geschichten von Lügen und Läusen

Ulrich Hammerschmidt liest in Chemnitz

Chemnitz.

Es sind die Beiträge, die auf der Titelseite der "Freien Presse" ganz unten stehen, um die es am 12. Dezember in einer Lesung geht. Diese Texte stehen im Keller, so nennen Journalisten den Platz. Und über eigene Beiträge an der Stelle spricht Ulrich Hammerschmidt, Redakteur der "Freien Presse". Rund 200 Texte aus seiner Feder sind seit Herbst 2016 dort erschienen - eine Sammlung von amüsanten, manchmal auch nachdenklichen Texten ist daraus entstanden.

Er wird zum Beispiel erklären, warum Staub dick macht und Läuse reine Kopfsache sind, wie man in der Spülmaschine kocht, warum Lügen heiß macht und manche Hunde ein Doppelleben führen und weshalb wir Deutsche oft anders ticken als andere Weltbewohner. Hammerschmidt arbeitet seit 27 Jahren bei der "Freien Presse" und lebt in Chemnitz. Als leitender Redakteur ist er zuständig für die Seite 3, also die Seite Zeitgeschehen der "Freien Presse". Zuvor war er Kulturchef der Zeitung. Mit seinen Kellertexten kehrt er im gewissen Sinn zurück zu den Wurzeln der Kulturberichte in europäischen Tageszeitungen. Diese Artikel standen ab Ende des 18. Jahrhunderts nicht selten "unterm Strich" - der heute bei der "Freien Presse" leicht blau ist - auf Seite 1. "Feuilleton" nannten das die Franzosen - also: Blättchen. (gp)

Die Lesung findet am Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr, in der Galerie Weise, Rosenhof 4, statt. Der Eintritt kostet 6 Euro.

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