Greifendorfer Brückenbau beginnt im Frühjahr

Rossau setzt 2020 bei Investitionen auf Fördermittel

Rossau.

Der Investitionsplan der Gemeinde Rossau soll im kommenden Jahr vorrangig Maßnahmen enthalten, für die es Zuschüsse gibt. Darauf haben sich die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung verständigt. Auf die Liste der Vorhaben für 2020 kamen deshalb neben der Erneuerung einer Brücke an der Straße Am Rubinberg unter anderem eine neue Straßenbeleuchtung und der Aufbau einer Begegnungsstätte in Moosheim.

Der rund 324.000 Euro teure Brückenneubau in Greifendorf wird mit 262.000 Euro vom Freistaat gefördert. Rossau hat den Bescheid erhalten und die Leistung bereits vergeben. Im Frühjahr sollen die Arbeiten beginnen. Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) informierte, dass er mit etwa fünf bis sechs Monaten Bauzeit rechnet. In Moosheim sollen rund 338.000 Euro investiert werden. Knapp über 100.000 Euro will die Kommune selbst aufbringen, 70 Prozent sollen aus Förderprogrammen der Leaderregion Klosterbezirk Altzella fließen.

Das meiste Geld soll 2020 allerdings für ein rund 458.000 Euro teures neues Feuerwehrfahrzeug ausgegeben werde. Mit fast 233.000 Euro Zuschuss und 225.000 Euro aus der eigenen Kasse will die Gemeinde die Anschaffung für die Ortswehr Rossau stemmen. Weiterhin soll in die Sanierung von Ortsstraßen investiert und der Geschichtsverein beim Restaurieren von Kriegerdenkmalen auf den Friedhöfen in Greifendorf und Seifersbach unterstützt werden. Die Wunschliste des Gemeinderates ist länger, viele Vorhaben haben aber laut Verwaltung kaum Aussicht auf Zuschüsse.

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