Gymnasium erhält Auszeichnung als Klimaschule

In einem Modellprojekt engagiert sich das Städtische Gymnasium Mittweida seit zwei Jahren für die Umwelt

Mittweida.

Als eine von zehn sächsischen Schulen wurde gestern das Städtische Gymnasium Mittweida als Klimaschule ausgezeichnet. Die Modellschulen legen seit zwei Jahren einen Schwerpunkt auf die Wissensvermittlung zum Thema Klima. Innerhalb der Klimaschulkonferenz in Dresden wurde dieses Engagement von Umweltstaatssekretär Frank Pfeil und Kultusstaatssekretär Herbert Wolff gewürdigt.

"Die Sensibilisierung für den Klimaschutz und den Umgang mit den Folgen des Klimawandels muss schon bei den Jüngsten beginnen", sagte Frank Pfeil. "Schulen haben bei der Vermittlung von Klimawissen eine tragende Rolle, wichtig ist dabei eine dauerhafte Auseinandersetzung mit dem Thema", ergänzte Herbert Wolff. Er hoffe, dass noch weitere Schulen als Klimaschulen gewonnen werden können.

Das Mittweidaer Gymnasium ist bislang die einzige Klimaschule im Landkreis Mittelsachsen. Weitere Einrichtungen befinden sich in Adorf, Dresden, Leipzig, Lichtenstein, Niesky, Zwickau und Zittau. Die Schulen waren im November 2016 für das Projekt ausgewählt worden. Ihr Ziel war es seither, das Thema Klima im Schulalltag zu verankern. Dazu gehören der Unterricht, Fortbildungen für Lehrer, Kooperationen mit externen Partnern, Studienfahrten, Vorträge, Wettbewerbe und Podiumsdiskussionen. Außerdem nahmen die Schulen ihren eigenen Energie- und Ressourcenverbrauch unter die Lupe.

Am Gymnasium Mittweida gibt es bereits seit gut 25 Jahren eine Umwelt AG. Die Einrichtung kann zudem eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach und einen Trinkbrunnen vorweisen, im Schulalltag wird nur recycelbares Papier verwendet. In den vergangenen Jahren gab es außerdem mehrere Vorträge zum Thema, etwa die Multivisionsshow "Reduse", die Ressourcenschutz und Abfallvermeidung thematisierte, oder einen Vortrag der Firma Geoscopia über den Klimawandel. (lkb)

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