Hochschule erklärt Notfall für Prüfungen

Lehrende in Mittweida sollen neue Formen finden

Mittweida.

Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Corona-Inzidenzwerte in Sachsen setzt die Hochschule Mittweida auch weiterhin auf einen weitestgehend digitalen Lehrbetrieb. Am 20. Januar solle entschieden werden, ob Präsenz- elemente im Vorfeld der Prüfungen in der Woche vom 1. bis zum 7. Februar erweitert werden können, teilte die Hochschule mit.

Die Prüfungszeit beginnt am 8. Februar und endet am 28. Februar. Für die Durchführung der Prüfungen habe die Hochschulleitung vergangene Woche den Notfall erklärt. Um Präsenzprüfungen so gut es geht zu vermeiden, sollen diese beispielsweise in Online-Prüfungen umgewandelt werden. Das Erklären des Notfalls ermögliche den Fakultäten, Prüfungsformen über Notfall-Prüfungsordnungen zu ändern und schaffe dabei Rechtssicherheit für Lehrende und Studierende.

"Aktuell sind die Lehrenden aufgerufen, für jede geplante Präsenzprüfung eine alternative Prüfungsform zu prüfen und gegebenenfalls vorzubereiten", heißt es auf der Internetseite der Bildungseinrichtung. Präsenz-Klausuren sollen etwa in Online-Klausuren oder Belegarbeit umgewandelt werden, mündliche Präsenzprüfungen beispielsweise in Videoprüfungen. Über Form und Zeitpunkt der Prüfungen sollen die Studierenden rechtzeitig und fristgerecht informiert werden.

Dabei seien die Lehrenden angehalten, eine Überlastung der Studierenden zu vermeiden, die sich durch Umfang und Abgabefristen von Belegarbeiten ergeben könnte. Empfohlen werde daher eine Abgabefrist bis zum Ende des Sommersemesters, also bis Ende August. Studierende, die vor Praktika, Abschlussarbeiten oder anderen unaufschiebbaren Verpflichtungen stehen, sollen laut Empfehlung aber die Möglichkeit erhalten, ihre Belegaufgaben schon früher einzureichen und kontrollieren zu lassen.

Eine geringe Anzahl an Prüfungen werde zudem in Präsenz in Mittweida stattfinden können. Dabei stünden besonders jene Studierende im Fokus, deren Studienabschluss oder Praktika unmittelbar anstehen oder die als Erstsemester ihre erste Prüfungsphase erleben. Nach den Prüfungen beginnt die vorlesungsfreie Zeit, die bis 21. März dauert. Nach aktuellem Stand ist geplant, auch ins Sommersemester mit Digitalbetrieb und nur wenigen Präsenzelementen zu starten.

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