Hochwasserschutzanlage übergeben

Über 24 Millionen Euro hat der Freistaat in die Bauwerke entlang der Zschopau bei Frankenberg und Niederlichtenau investiert. Auf der Landesgartenschau wurden die Bauten offiziell übergeben.

Frankenberg.

Anlässlich des 2. Sächsischen Hochwasserschutztages am Samstag in Frankenberg hat Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf der Landesgartenschau die neue Hochwasserschutzanlage für Frankenberg und Niederlichtenau übergeben. In den zurückliegenden sieben Jahren wurde am Zschopauufer eine etwa drei Kilometer lange Schutzanlage aus Deich- und Mauerabschnitten errichtet. Auch in Niederlichtenau wurden auf 2,8 Kilometern Länge die Hochwasserschutzmaßnahmen abgeschlossen.

"Angesichts der Schäden, welche die Hochwasser der Jahre 2002 und 2013 hier angerichtet haben, sind die 24 Millionen Euro gut investiertes Geld. Mit der Hochwasserschutzmaßnahme erhalten Unternehmen und Wohngebäude vor allem entlang der Bundesstraße 169, aber auch diese wichtige Verkehrsader selbst einen Schutz vor Hochwasser, wie es statistisch einmal in 100 Jahren vorkommt", so der Umweltminister. Verschiedene Hersteller stellten an diesem Aktionstag Hochwasserschutztechnik zur Schau.


Datensammlung auf dem Fluss

Für Testzwecke auf der Zschopau wurde am Samstag ein ferngesteuertes Messboot der Öffentlichkeit präsentiert, mit dem auf dem Fluss Daten gesammelt werden, welche zur Auswertung auch dem Landeshochwasserzentrum zur Verfügung gestellt werden. Über das Hochwasserinformations- und Managementsystem werden diese Daten auch veröffentlicht und sind via Internet allgemein zugänglich. (efh)

www.umwelt.sachsen.de


Universell einsetzbares Feuerwehrauto

Die Frankenberger Feuerwehr hat einen Unimog als Schlauchwagen 2000, (SW 2000) beim Hochwasserschutztag vorgestellt, der einen 2000 Meter langen Schlauch geladen hat. Das geländegängige Fahrzeug kann auch zur Evakuierung und Rettung mit Bänken bestückt werden. Zudem ist der Schlauchwagen mit einer mobilen Pumpe und einem Schlauchboot ausgestattet. Die Pumpe kann rund 900 Kubikmeter Wasser pro Stunde fördern. (efh)

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