Hüft-OP beendet langen Leidensweg

Simultaner Operation qualifiziert Freiberger Krankenhaus als regionales Endoprothetik- Zentrum

Freiberg.

Eine komplexe beidseitige Hüftoperation hat den langjährigen Leidensweg von Volker Wojtczak beenden können. Der Patient bekam im Freiberger Krankenhaus auf beiden Seiten künstliche Hüftgelenke und konnte ins normale Leben zurückkehren.

Jahrelang litt Volker Wojtczak zunehmend unter Beschwerden in beiden Hüftgelenken, die ihm ein normales Leben nicht mehr möglich machten. Als seine Frau von der Eröffnung der orthopädischen Praxis am Medizinischen Versorgungszentrum Freiberg erfuhr, erbat sie einen Termin für ihren Mann. Mit Verdacht auf beidseitige, schwere Abnutzung der Hüftgelenke kam er von dort in die Spezialsprechstunde von Dr. Peik Mutze, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Kreiskrankenhauses. "Der beidseitige Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes war der einzige Weg", erklärt Mutze. "Wir haben diesen Eingriff minimal invasiv, das heißt ohne Muskelablösung und knochensparend, durchgeführt."

Aufgrund des jungen Alters des Patienten und seinem Wunsch, so schnell wie möglich in das normale Leben zurück zu kehren, entschied sich Peik Mutze für die simultane Operation beider Hüftgelenke in Narkose. "Volker Wojtczak wurde schmerzfrei am 5. Tag nach der Operation in die ambulante Weiterbehandlung entlassen", so der Chefarzt. (fp)

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