In Erlau bricht das Spielefieber aus

Der Verein Generationenbahnhof hat bei einem Wettbewerb 1000 Euro gewonnen. An einem Aktionstag sollen Großspiele gebaut werden. Dafür sucht der Verein viele Mitstreiter.

Erlau.

Am kommenden Sonnabend soll sich der Vorplatz des Erlauer Generationenbahnhofs in eine große Kreativbaustelle verwandeln. Einwohner aus der Gemeinde und der Umgebung werden sägen, bohren und den Pinsel schwingen. Entstehen sollen große Spielgeräte, die auf Festen und Veranstaltungen in der Gemeinde genutzt und von Interessenten ausgeliehen werden können. Der Verein sorgt für Material und Werkzeug. Nun hofft Chefin Jana Ahnert auf viele, die am 21. September an diesem Aktionstag mitziehen.

"Je mehr mitmachen, desto besser. Aber wir legen auch mit fünf Leuten los", ist sie fest entschlossen. Denn die 1000 Euro, die der Bahnhofsverein im Frühjahr bei einem Ideenwettbewerb im Land des Roten Porphyr gewonnen hatte, sollen gut angelegt werden. Passend zum Namen des sanierten und in ein Begegnungszentrum umgebauten Generationenbahnhofs soll es ein Projekt sein, das Generationen zusammenbringt. "Was eignet sich da besser, als gemeinsam zu spielen", sagte sich Vereinsmitglied Peter Hanusch und lieferte die Idee für diesen Mitmach-Tag unter dem Motto "Erlau spielt". Darauf gekommen sei er bei einem Aufenthalt in Pillnitz, wo bereits ein solches Projekt umgesetzt wurde. "Man sollte Kindern nicht nur etwas Fertiges vorsetzen, sondern gemeinsam die Geschichte der Spiele erforschen und diese dann auch gemeinsam bauen. Weg vom Digitalen, hin zum Analogen" - das sei die Devise, die im Mittelpunkt dieser Aktion stehe. Ob Memory, Mancala oder andere - Peter Hanusch selbst kann einige Spiele beisteuern. Diese sollen als Vorlage dienen und in einem größeren Maßstab nachgebaut werden. Auch Bau-Koordinator Markus Ahnert hat sich etwas überlegt. Er könnte sich vorstellen, dass ein Aktionsspiel erschaffen wird, das mit lebendigen Spielfiguren auf dem Bahnhofsvorplatz gespielt werden kann.

Der Aktionstag nächste Woche soll ein Auftakt sein, sagt Vereinsvorsitzende Jana Ahnert. Denn auch wenn viele Helfer kommen sollten, werde nicht alles an einem einzigen Tag zu schaffen sein. Werde die Aktion gut angenommen, dann soll es weitere solcher Aktionstage geben.


Was alles getan werden muss

Um 10 Uhr erfolgt am 21. September der Start des Aktionstages mit

gemeinsamer Planung und der

Aufteilung der Arbeitsschritte.

10.30 Uhr: Bauabschnitt 1 mit

Zuschnitt, Schleifen und

verschiedenen Grobarbeiten.

12 Uhr: Mittagessen vom Grill

oder aus der Pfanne.

13 bis 15 Uhr: Bauabschnitt 2

mit Feinarbeiten, Bemalen und

Anfertigen des Zubehörs.

15 bis 18 Uhr: Spiele, Kaffeerunde, sowie Aktionen auf dem Bahnhofsplatz. (ule)

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