Jubiläumsgeschenk an Mittweida

Rosafarbene Erinnerung an 10 Jahre Mittelsachsen Mittweida. Gleich zwei Geschenke hat am Samstagvormittag die Stadt Mittweida vom Landkreis erhalten: Eine Japanische Nelkenkirsche und eine Stele aus Rochlitzer Porphyr. Sie sollen im Herbst auf dem neu gestalteten Bahnhofsvorplatz in Mittweida gepflanzt beziehungsweise aufgestellt werden und künftig die Bürger an den Jahrestag zum zehnjährigen Bestehen des Landkreises erinnern. "Uns war es wichtig, dass der Baum an einer prägnanten Stelle steht, an der ihn zahlreiche Mittelsachsen und Gäste sehen und sich im Frühsommer an der rosafarbenen Blütenpracht erfreuen können", sagte Landrat Matthias Damm (CDU) bei der Übergabe an den Mittweider Oberbürgermeister Ralf Schreiber. Der Baum solle als Symbol für ein wachsendes Mittelsachsen stehen. Damm erinnerte daran, dass am 20. August vor zehn mit der konstituierenden Sitzung des mittelsächsischen Kreistages praktisch die politische Basis des neuen Großkreises geschaffen wurde. In der vergangenen Dekade sei eine "Allianz aus vielen Partnern" in dem ansonsten inhomogenen Landkreis geschaffen worden. Dabei nannte Damm stellvertretend den Kreisfeuerwehrverband, den Kreissportbund und Industrie- und Handelskammer, welche die zuvor eigenständigen Institutionen der drei Altkreise Mittweida, Döbeln und Freiberg mittlerweile vereinen.

Die Kreisverwaltung sei auch bemüht, das Jubiläum an diesen drei Standorten zu begehen, so folge auf die Präsentation beim Altstadtfest in Mittweida an diesem Wochenende aus diesem Anlass noch ein Mittelsachsenforum in Döbeln sowie ein Empfang für Ehrenamtler in Freiberg.

Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber bedankte sich für die Geschenke und stellte den Gästen, darunter die Landräte aus den Partnerlandkreisen Gleiwitz (Polen), Waldemar Dombek, sowie aus Calw (Baden-Württemberg), Helmut Riegger, das Projekt zum Umbau des Bahnhofsvorplatzes zu einer Schnittstelle im Öffentlichen Personennahverkehr vor. Ziel dabei ist, den Übergang zwischen Bus und Bahn zu verbessern, zudem sind bereits rund 70 Pendlerparkplätze entstanden. Zu den Gästen des Festes gehört auch Alt-Landrat Volker Uhlig, den sein Nachfolger Matthias Damm als einen der Gründerväter von Mittelsachsen würdigte.

Am Rande der Übergabe kündigte OB Schreiber an, dass man derzeit intensive Gespräche über die künftige Nutzung des Bahnhofsgebäudes führe, welches sich im Eigentum der Stadt befindet. So könnte künftig in dem derzeit weitgehend leer stehenden Gebäude eine Einrichtung der Wirtschaftsförderung der Kommune untergebracht werden. Dazu sei man auch mit der hiesigen Hochschule in Kontakt. Diese Idee ist laut Damm auch mit dem Landkreis abgestimmt. (jl)

 

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