Kameraden rücken 110 Mal aus

Die Hainichener Wehr zählt aktuell 35 aktive Mitglieder. Nun wird über einen Anbau am Gerätehaus nachgedacht.

Hainichen.

So oft wie im vergangenen Jahr war die Hilfe der Hainichener Feuerwehr in der jüngeren Geschichte noch nie gefragt. Insgesamt 110 Mal mussten die Feuerwehrleute ausrücken. Dies erklärte Stadtwehrleiter Sandro Weiß zur Jahreshauptversammlung. Größter Einsatz für Hainichen war der Brand in einer Verpackungsfirma in Oederan am 3. November 2019, bei dem die Unterstützung mehrerer Feuerwehren im Umkreis gefragt war. Den größten Schaden im Stadtgebiet von Hainichen hatte Sturmtief "Eberhard" im März verursacht.

Insgesamt waren 67 technische Hilfeleistungen, 27 Brandeinsätze, 15 Fehlalarmierungen und ein überörtlicher Einsatz zu verzeichnen. "Dank der Unterstützung auswärtiger Kameraden, die überwiegend bei der Stadt Hainichen beschäftigt sind, stehen im Ernstfall bis zu 41 Aktive zur Verfügung", erklärte Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD). "Es zahlt sich aus, dass bei Neueinstellungen insbesondere im Bereich des Städtischen Bauhofs darauf geachtet wird, dass es sich bei der Person entweder um ein Mitglied der Feuerwehr handelt oder dass der neu eingestellte Mitarbeiter in die Feuerwehr eintritt."

Drei langjährige Jugendfeuerwehrkameraden konnten in die Erwachsenenabteilung wechseln. Elf Personen zählen aktuell zur Jugendfeuerwehr, die vier neue Mitglieder hat. "Die Anzahl der Aktiven ist in den letzten Jahren derart gestiegen, dass die räumlichen Bedingungen im Gerätehaus schon fast nicht mehr ausreichen", so Greysinger. Im Zusammenhang mit der notwendigen Schaffung einer ortsfesten Befehlsstelle werde deshalb über einen Anbau nachgedacht.


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