Kater in Kriebstein vergiftet

Mittweidaer Tierschützer befürchten weitere Fälle

Kriebstein/Mittweida.

In Kriebstein soll ein herrenloser Kater vergiftet worden sein. Das machte der Tierschutzverein Mittweida auf seiner Facebook-Seite öffentlich. Ein Tierarzt habe die Vergiftung diagnostiziert und das Tier von seinem Leiden erlöst, heißt es dort. Der Beitrag wurde innerhalb weniger Tage bereits über 300 Mal geteilt. In zahlreichen Kommentaren sprechen Nutzer aus Sachsen und anderen Bundesländern ihr Beileid aus.

Die Tierschützer vermuten, dass in der Gegend jemand etwas gegen herumstreunende Katzen hat. "In der Nähe der Seebühne füttert eine ältere Dame Streunerkatzen, die keiner will", berichten sie. "Der älteren Dame war auch schon aufgefallen, dass die Futternäpfe vollgepinkelt worden sind." Ein zweiter Kater werde seit 7. Februar vermisst, so die Tierschützer. "Vielleicht hat er sich zum Sterben zurückgezogen", vermuten sie. Im vergangenen Jahr seien fünf weitere Katzen in der Gegend verschwunden. "Vielleicht sind auch sie vergiftet worden?"

Bei der Polizei in Mittweida sei der Vorfall bislang nicht zu Anzeige gebracht worden, teilte diese auf Nachfrage mit. Die Beamten wollen den Sachverhalt nun prüfen. Aus der jüngeren Vergangenheit seien in der Region keine vergifteten Tiere bekannt, so ein Polizeisprecher.

Den Original-Post finden Sie hier. Achtung, zu sehen ist auch ein Bild des toten Katers. (lkb)


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