Keine Übersterblichkeit in Mittweida

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Todesfälle übers Jahr kaum höher als sonst - Deutlicher Anstieg erst ab November

Mittweida.

Die Stadt Mittweida hat im vergangenen Jahr 92 Geburten und 267 Sterbefälle verzeichnet. Bei 912 Zuzügen und 827 Wegzügen sank somit die Einwohnerzahl der Hochschulstadt zum 31. Dezember 2020 auf 14.414 Personen. Darüber informierten am Donnerstagabend im Stadtrat Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) und der Beigeordnete Holger Müller. Die hohe Zahl an Todesfällen erklärten die beiden zum einen mit dem insgesamt hohen Altersdurchschnitt in der Region, zum anderen damit, dass es in der Stadt drei Seniorenheime gibt.

Zwar sei in den Monaten November und Dezember eine laut Ralf Schreiber gravierende Übersterblichkeit im Vergleich zum selben Zeitraum in den vorangegangenen Jahren verzeichnet worden. Mit Blick auf das gesamte Jahr 2020 habe man jedoch "eine gravierende Auswirkung der Coronapandemie nicht festgestellt", erklärte Holger Müller. Nach seinen Angaben sei die Anzahl der Todesfälle im Vergleich zu 2019 zwar um 14 Prozent gestiegen. Damals starben 232 Personen. Im Vergleich zu 2018, als 254 Mittweidaer starben, sei der Anstieg aber nur gering. In den letzten Jahren seien zwischen 215 und 260 Todesfälle verzeichnet worden.

Laut Statistischem Landesamt hatte Mittweida zum 31. Dezember 2019 noch 14.475 Einwohner gezählt. (lkb)

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