Kita-Neubau: Arbeiten in Rossau verzögert

Risse an Wänden festgestellt - Fertigstellung nun im Sommer erwartet

Rossau.

Bevor nach den Krippen- auch die Kindergartenkinder in den Neubau der Kindertagesstätte "Spatzennest" an der Hauptstraße in Niederrossau einziehen können, müssen noch etliche Arbeiten erledigt werden. Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) rechnet mit der Fertigstellung des Hauses bis zum Sommer. Ursprünglich sollte es schon im Oktober des vorigen Jahres so weit sein. Doch bei fast allen Gewerken habe es Verzug gegeben, so der Ortschef.

Aktuell bereiten Risse in den Wänden des Neubaus Probleme. Darauf machte Gottwald die Gemeinderäte jüngst bei einem Rundgang durch das Haus aufmerksam. "Ingenieurbüro, Baufirma und Lieferanten suchen nach der Ursache", sagte er. Erst wenn sicher sei, dass die Statik keine Mängel aufweise und die Risse nicht größer werden, könne es planmäßig weiter gehen. Ein Gutachterbesuch und mindestens zwei Wochen Beobachtungszeit sind nach seinen Angaben nötig, bevor die letzte Putzschicht und Farbe an die Wände können. Erst danach könne der Innenausbau in den betroffenen Räumen fortgesetzt werden. In anderen Bereichen des Hauses sind derzeit Maler und Fliesenleger beschäftigt. Zudem müssen noch die Elektro- und technischen Einrichtungen komplettiert und die Räume möbliert werden.

Christoph Ulrich

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In den aktuell von den Krippenkindern genutzten Räumen im bereits bezogenen Teil des Neubaus informierten sich die Gemeinderäte, wie sich die Umsetzung der Entwürfe bisher bewährt hat. Eine wichtige Frage lautete: Genügt der Schallschutz? Zu diesem Zweck sind unter den Decken gelochte Platten angebracht worden. Als Akustikdecke sollen sie Geräusche dämpfen und den Schall absorbieren. "Es funktioniert, alle sind zufrieden", sagte Gottwald.

In dem rund zwei Millionen Euro teuren Ersatzneubau für die ehemalige Krippe sowie den Kindergarten im Haus an der Kirchstraße 1 sollen nach Fertigstellung bis zu 85 Mädchen und Jungen betreut werden.

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