Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Der CDU-Stadtverband Frankenberg hat eine neue Vorsitzende. Die einzige Bewerberin um den Posten erhielt 13 Ja-Stimmen. Jene zehn, die sie ablehnten, muss die junge Frau noch von sich überzeugen.

Frankenberg.

Im Frankenberger Rathaus ist sie Amtsleiterin für Zentrale Aufgaben. Eine solche hat Nora Schneider nun auch im CDU-Stadtverband übernommen. Seit der jüngsten Wahl ist die 1989 in Leisnig geborene Verwaltungsbetriebswirtin neue Vorsitzende des CDU-Gremiums.

Am besten liege ihr die Arbeit vor Ort mit den Menschen, so die neue Vorsitzende. "Überall dort, wo ich ins Gespräch komme, trete ich für die Politik und die Werte der CDU ein und versuche, insbesondere junge Leute für Kommunalpolitik zu begeistern." Dabei gehe es ihr nicht um die große Politik, sondern um die des Stadtverbandes Frankenberg, der für die Stadt und ihre Bürger aktiv sei. Diesen wolle sie noch wirkungsvoller und schlagkräftiger machen. Dabei sei Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg - innerhalb der Frankenberger CDU, aber auch nach außen.

"Wir müssen mehr miteinander reden, besser informieren und uns effektiver vernetzen", so Schneider. Konkret heiße das, Mitglieder und Sympathisanten beteiligen und mitnehmen, sich in regelmäßigen Mitgliederversammlungen mit Inhalten auseinandersetzen sowie stärker auf Mitmenschen zugehen und direkte und lockere Gesprächsangebote bieten. Für ihre Arbeit sei es ausschlaggebend, welche Themen die Frankenberger Bürger "umtreiben". Die neue Vorsitzende möchte Mitglieder gewinnen und sieht es als ihre Arbeit vor Ort, junge Menschen anzusprechen, zu bilden und politisch abzuholen.

Mitbewerber für den Stadtverbandsvorsitz gab es keine. Nora Schneider erhielt 13 Ja-Stimmen, musste aber zehn Nein-Stimmen einstecken. Dazu gab es eine Enthaltung. Ihr Stellvertreter ist Matthias Häusler. Des Weiteren wurden vier Beisitzer gewählt, "eine gute Mischung aus erfahrenen Vorstandsmitgliedern und jungen, politisch engagierten Köpfen", so Schneider.

Der bisherige Vorsitzende Andreas Schramm hatte sich nicht erneut zur Wahl gestellt. "Ich bin seit acht Jahren Vorsitzender des Stadtverbandes Frankenberg. Ich habe zwei Kommunalwahlen verantwortet, welche die CDU jeweils mit Mehrheit gewonnen hat, dazu eine überaus erfolgreiche Bürgermeisterwahl 2016 durchgeführt", erklärte Schramm auf "Freie Presse"-Anfrage. "Daher fiel mein Entschluss, jetzt nicht mehr zu kandidieren und den Stadtverband in andere Hände zu legen." Laut Schramm ist der CDU-Stadtverband Frankenberg der derzeit viertstärkste Verband in Mittelsachsen. Aktuell hat er 54 Mitglieder. Zum Vergleich: In Freiberg sind es 120, in Döbeln 75 und in Penig 55.

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