Kreis-SPD begrüßt Olaf Scholz als Kandidat

Bundestagswahl: Positives Echo auf Entscheidung der Parteispitze

Freiberg/Döbeln.

Die Ernennung von Olaf Scholz als Spitzenkandidat der SPD in der Bundestagswahl 2021 stößt unter Genossen in Mittelsachsen auf Zustimmung. Der Kreisvorsitzende Henning Homann begrüßte die Kandidatur ausdrücklich. Der Döbelner bezeichnete es als Zeichen großer Geschlossenheit, dass der Vorschlag von der eigenen Parteiführung gekommen ist.

"Die SPD sorgt mit der Nominierung für Klarheit. Das Land braucht einen klaren Kurs, der durch die Coronakrise führt und Entscheidungen für die Zukunft trifft", so Homann in einer ersten Reaktion. Als Hamburger Bürgermeister und und Vizekanzler sowie Finanzminister habe Scholz gezeigt, das er ein Land führen kann, sagte der 40-Jährige, der die Kreispartei mit rund 250 Mitgliedern seit 2008 führt, der Landtagsmitglied und Generalsekretär der SPD in Sachsen ist.

Auch die SPD Freiberg begrüßte die Nominierung. Die Partei in der Kreisstadt sei zufrieden, erklärte Vize-Ortschef Alexander Geißler. "Scholz steht für einen moderaten Kurs und hat nicht nur einmal gezeigt, dass er in Krisen einen kühlen Kopf bewahren kann." Mitglieder schätzten die ruhige und weitsichtige Art des Finanzministers und Vizekanzlers. Die SPD sollte nach Geißlers Worten unmissverständlich einen Anspruch auf die Kanzlerschaft 2021 stellen. (grit)

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