Kriebsteiner Räte wollen 2021 mehr Sitzungen

Statt zehn Tagungen soll es monatliche Zusammenkünfte geben

Kriebstein.

Die Kriebsteiner Gemeinderäte wollen ohne Zeitdruck zu den Fragen, die für die Gemeinde wichtig sind, debattieren und danach entscheiden können. In ihrer jüngsten Sitzung haben sie deshalb erst dem zweiten Vorschlag zum Sitzungsplan für das kommende Jahr einhellig zugestimmt.

Der Plan sieht nach Angaben von Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler) monatliche Gemeinderats- und in der Regel im zweiwöchigen Abstand Ausschusssitzungen vor. Der in der Tagung im November anstehende Beschluss zum Sitzungsplan war nach einer Diskussion vertagt worden. Er hatte lediglich zehn Termine für Zusammenkünfte der Räte und fünf Ausschusssitzungen beinhaltet. "Das ist weniger als je zuvor", sagte Gemeinderat Christoph Merker (Freie Wähler). Seiner Ansicht nach seien 2021 viele Probleme zu erwarten, die in öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen thematisiert werden müssen. Häufigere Zusammenkünfte seien zudem sinnvoll, weil sich die Räte gründlicher vorbereiten und mehr Ideen einbringen könnten.

Argumente der Bürgermeisterin, die sich unter anderem dafür einsetzte, dass der Anteil der Arbeitszeit reduziert wird, die Verwaltungsmitarbeiter im Zusammenhang mit den Sitzungen aufwenden, fanden im Rat wenig Beachtung. Mehrere Räte gaben an, dass sie gegen Sitzungen in großen Abständen sind. Auch weil bei dringenden und kurzfristigen Entscheidungen dadurch eine Abstimmung anstehen könnte, bevor über offene Fragen nichtöffentlich beraten werden konnte, hieß es.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.