Ladenmeile: Umbau startet im August

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Verzug bei Planungen Grund für Verschiebung des Starts um etwa einen Monat

Mittweida.

Die Arbeiten zum Umbau der Rochlitzer Straße sollen nun erst am 2. August beginnen. Das hat der Mittweidaer Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung angekündigt. Zuletzt habe er noch mit einem Baubeginn am 1. Juli gerechnet. Ursprünglich hatte die Mittweidaer Stadtverwaltung prognostiziert, dass schon im Mai gebaut werden könne.

Den neuen Termin begründete Schreiber mit einem Verzug bei den Planungen der sogenannten Medienträger, also der Firmen, die zum Beispiel für Wasser- und Abwasserleitungsbau beziehungsweise dem Einbau der Strom- und Telekommunikationsleitungen verantwortlich sind. Der erste Bauabschnitt für dieses Jahr betrifft den Bereich vom Stadtgraben (in Höhe des Geschäfts von Uhrmachermeister Jens Grundmann) bis zur Kreuzung Poststraße (in Höhe des Käsefachgeschäfts Voigt). Der Bereich der Kreuzung Rochlitzer Straße/Poststraße werde in diesem Jahr nicht gebaut, sondern erst im nächsten.

Der Umbau der Rochlitzer Straße in drei Abschnitten ist eines der größten Bauvorhaben der Stadt und soll voraussichtlich bis Anfang 2023 realisiert werden. Die Stadtverwaltung rechnet mit Kosten von insgesamt fast 5,2 Millionen Euro, der Löwenanteil soll mit den Zuschüssen aus dem Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" finanziert werden. Die Kommune trägt voraussichtlich rund zwei Millionen Euro der Kosten.

Dass das Bauprojekt für die an der Rochlitzer Straße angesiedelten Einzelhändler und Ladenbetreiber eine zusätzliche Belastung neben den Einschränkungen in Folge des Lockdowns ist, ist der Rathausspitze klar, wie Oberbürgermeister Schreiber erklärte. Er habe jedoch die Hoffnung, dass die derzeit geschlossenen Geschäfte vor dem nun verschobenen Baubeginn noch öffnen dürfen. (jl)

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