Leitstelle: Kreis muss mehr zahlen

Mittweida.

Für den Betrieb der Integrierten Regionalleitstelle in Chemnitz muss der Landkreis dieses Jahr mehr zahlen als geplant. Die Ausgabe von gut 360.000 Euro hat der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistags beschlossen. Basis der Leitstelle ist eine Vereinbarung zwischen der Stadt Chemnitz, dem Landkreis Mittelsachsen, dem Erzgebirgskreis und dem Rettungszweckverband Chemnitz-Erzgebirge. Für den Betrieb muss der Kreis der Stadt als Betreiber die Kosten erstatten. Als der Doppelhaushalt 2019/2020 des Kreises 2018 geplant wurde, lagen Kostenschätzungen der Stadt zugrunde - aus einer Zeit, in der die Leitstelle laut einer Kreissprecherin nicht im vollen Umfang in Betrieb war. Die Kosten entsprechen aktuellen Schätzungen der Betriebskosten für 2020. Unter anderem hat man sich mit den Krankenkassen abgestimmt, die die Kosten des Rettungsdiensts tragen. Seit Dezember 2018 landen alle Notrufe aus dem Kreis in Chemnitz. (fmu)

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