Lichtenau setzt auf mehr Service

Im Rathaus wird saniert und umgebaut. Bürger sollen an einer Stelle alle Anliegen klären können. Die Abläufe müssen aber noch optimiert werden.

Lichtenau.

Mit Bildern an den Wänden hat der Wartebereich des Bürgerservices im Lichtenauer Rathaus im Vorfeld der Abschlussbegehung mit Bürgermeister Andreas Graf (CDU), Vertretern der Verwaltung und Innenarchitektin Katja Hartmann noch etwas Dekoration bekommen. "Die Fotokunstwerke hat uns die Dorfgalerie Auerswalde zur Verfügung gestellt", sagt Martin Lohse, der Leiter der Hauptverwaltung. Es handele sich um Motive aus einem Wettbewerb der Galerie, der unter dem Motto "Panta rhei" stand, was mit alles "Alles fließt" übersetzt werden kann.

In der neuen Bürgerservice-Stelle im Erdgeschoss im Rathaus ist ebenfalls noch manches im Fluss. Um- und Ausbau erfolgten bereits Anfang 2019. Rund 20.000 Euro hat der Ort laut Lohse in den Bereich investiert, der nun der erste Anlaufpunkt im Haus ist. Bei dem Bauvorhaben ist zugleich ein neuer Archivraum entstanden. Kernstück waren jedoch der Wartebereich und drei separate Büros.

Die Mitarbeiter nehmen dort Anträge entgegen und befassen sich mit den Anliegen der Besucher. Wie Graf betonte, wurden die Abläufe seit Beginn diesen Jahres weiter optimiert. "Wir streben an, dass nach und nach der Großteil der Anliegen statt in den Fachämtern im Bürgerservice erledigt wird", erklärte der Ortschef. Dafür habe es schon viel Lob gegeben, sagte Lohse. Niemand müsse mehr im Haus nach dem Ansprechpartner für seine Wünsche oder Angelegenheiten suchen. Symbole zeigten überdies an, ob die Mitarbeiter im Gespräch seien oder der Besucher sofort eintreten könne. Vertraulichkeit und Datenschutz seien so gewahrt. Perfekt funktioniere der Ablauf jedoch noch nicht, räumte er ein. Für Bezahlvorgänge müssen die Lichtenauer im Rathaus vorerst noch eine Etage höher, so Lohse. "Wir warten darauf, dass die Installation von Software abgeschlossen wird." Sobald diese vorhanden ist, könne im Servicebereich bezahlt werden.


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