Linke - Kritik an Kreis-CDU für Absage

Mittweida.

Die Absage der mittelsächsischen Union an eine Koalition mit der Linkspartei hat deren Kreischefin, Marika Tändler-Walenta, als unprofessionell kritisiert. "Kompromisse in Sachfragen wird es mit uns nicht geben, aber eben auch keine Gesprächsverweigerung zwischen demokratischen Parteien", sagte sie gestern. Damit reagierte sie auf die Erklärung der Kreis-CDU, die sich in der von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) angestoßenen Debatte gegen eine Zusammenarbeit mit den Linken ausgesprochen hat. Tändler-Walenta verwies auf die Zusammenarbeit der Parteien "auf Augenhöhe" in Stadt- und Gemeinderäten. "Die Zeiten der Roten-Socken-Kampagne ist vorbei, das sollte nun auch endlich mal die CDU mitbekommen", betonte die Linke-Chefin, fügte aber hinzu, sie könne sich "mit einer CDU, die noch weiter nach rechts rückt, kaum Gemeinsamkeiten vorstellen". (grit)

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