Lunzenauer Rathauschef führt künftig Verband ZWA

Thomas Eulenberger gibt das Ehrenamt nach 22 Jahren ab

Frankenberg.

Während der Wettbewerb um das Bürgermeisteramt in Penig bei fünf Kandidaten noch offen ist und frühestens mit der Wahl am 20. September entschieden wird, steht seit Montag bereits der Nachfolger von Thomas Eulenberger als Vorsitzender des kommunalen Wasser- und Abwasserzweckverbandes ZWA fest: Der einzige Kandidat für das Ehrenamt, der Lunzenauer Bürgermeister Ronny Hofmann (CDU), ist einstimmig von der Verbandsversammlung in Frankenberg gewählt worden. Hofmann, bisher schon erster Stellvertreter des Verbandschefs, übernimmt die Geschäfte am 1. Oktober dieses Jahres.

Der Peniger Bürgermeister Thomas Eulenberger legt auf eigenen Wunsch das Amt nieder, obwohl er dies noch bis zum Ende seiner Amtszeit als Rathauschef hätte ausüben können. Denn der Verbandsvorsitz wie die Mitgliedschaft in der Verbandsversammlung des in Hainichen ansässigen ZWA ist an das Bürgermeisteramt gekoppelt. Das Ehrenamt im Wasserzweckverband übt der 67-Jährige seit 22 Jahren aus. Auch sein bisheriger zweiter Stellvertreter, der Drebacher Bürgermeister Jens Haustein, gibt das Ehrenamt auf eigenen Wunsch hin nach zehn Jahren zum 30. September ab. Auf ihn folgt nach einstimmigem Wahlentscheid vom Montag der Bürgermeister von Gornau, Nico Wollnitzke. Mit dem Stühlerücken an der Verbandsspitze wurde auch der Posten des ersten Stellvertreters frei. Gewählt wurde der einzige Kandidat dafür, der Flöhaer Rathauschef Volker Holuscha. Die Wahl fand jeweils in offener Abstimmung durch die Bürgermeister statt, die in der Verbandsversammlung 32 Mitgliedskommunen in der Sparte Abwasser und 27 in der Sparte Wasserversorgung in Teilen Mittelsachsens und des Erzgebirgskreises vertreten.

In dem in Hainichen ansässigen Zweckverband sind derzeit rund 200 Mitarbeiter tätig. Der ZWA liefert an etwa 125.000 Menschen Trinkwasser.

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