Messe lässt Wahrzeichen von Chemnitz nachbauen

Neue Varianten von Marx-Kopf, Rotem Turm und buntem Schornstein

Chemnitz.

Die Messe Chemnitzer Frühling, die vom 13. bis 15. März stattfindet, nimmt in diesem Jahr das Motto der Kulturhauptstadt-Bewerbung "Aufbrüche" auf. Drei Wahrzeichen der Stadt sollen neu in Szene gesetzt werden: Marx-Kopf, bunter Schornstein und Roter Turm.

Für die Gestaltung des am Ende zwei Meter hohen Karl-Marx-Kopfes soll Kettensägenkünstler Markus Baumgart aus Voigtsdorf bei Sayda verantwortlich zeichnen. Er will bereits Mitte Februar aus einem Quader, der wiederum aus mehreren zusammengeleimten Eichenholzquadern besteht, den Kopf des Philosophen heraussägen. Der gelernte Holzspielzeugmacher habe noch nie einen so großen Kopf mit der Kettensäge hergestellt, sagt der 41-Jährige. Aus mehreren Fotografien des Monuments habe er eine Skizze gefertigt, sagt Baumgart. Etwa zwei Wochen benötige er, bis der Marx aus Eichenholz fertig ist.

Das Team des Chemnitzer Holzkombinats will den drei Meter hohen Schornstein und den zwei Meter hohen Roten Turm erarbeiten. Derzeit werde noch eine technische Lösung gesucht, mit der der Schornstein so originalgetreu wie möglich beleuchtet werden kann. Das Holzkombinat ist auch mit einem eigenen Stand bei der Messe vertreten, an dem Besucher selbst Hand anlegen können.

An dem März-Wochenende werden wie im Vorjahr 110 Aussteller erwartet. Sie wollen den Gästen Lust auf die kommende Gartensaison machen, sagt Philine Matthäus, Projektleiterin beim Chemnitzer Frühling. Auch Expertenvorträge sind vorgesehen. Es sollen Tipps gegeben werden zu Dekoration, Baumschnitt, Heimtieren, Insekten und Landschaftsbau. Die Halle 2 soll sich in einen Bauernhof verwandeln. (dy)

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