Mittweida hat Tourismus im Blick

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Stadt will in neuem Verband gemeinsam mit Rochlitz, Chemnitz und Zwickau werben

Mittweida.

Die Stadt Mittweida soll Teil einer neuen Tourismusregion werden. Das hat Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) bestätigt. Zuvor ist allerdings der Beitritt zum Heimat- und Verkehrsverein "Rochlitzer Muldental" (HVV) mit Sitz in Rochlitz nötig. Diesen Schritt habe der Stadtrat bereits beschlossen, sagte Schreiber.

Noch dieses Jahr soll sich der Tourismusverband Chemnitz-Zwickau-Region gründen. Das strebt der HVV mit dem als "Das Zeitsprungland" firmierenden Verein Tourismusregion Zwickau sowie der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft an. Der Verband will als touristische Destination in Sachsen agieren. Damit ist der geografischer Raum als Ziel einer Reise gemeint. Die Akteure versprechen sich mehr Fördergeld für touristische Projekte und Vorteile, wenn sie gemeinsam um Touristen werben. Zum HVV gehören unter anderem 15 Kommunen im Raum Rochlitz, Penig und Burgstädt.

Schreiber: "Wir streben die zentrale Vermarktung unserer touristischen Aktivitäten über den Verein an." Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Eine starke touristische Prägung habe die Region mit der Talsperre. Werden die Pläne realisiert, würde die Talsperre sogar zu zwei Destinationen zählen, da die Gemeinde Kriebstein zum Tourismusverband "Leipzig Region" gehört - für Schreiber ein Vorteil.

Die Mitgliedskommunen im HVV zahlen 1,20 Euro pro Einwohner im Jahr. Für den Aufbau des neuen Verbands kämen pro Kommune jährlich 2500 Euro hinzu. (fmu)

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