Mittweidaer wollen von Esten lernen

Volksbank und Hochschule auf Stippvisite in Tallinn

Mittweida.

Die Volksbank Mittweida will im Baltikum Ideen für die digitale Gestaltung in Mittelsachsen sammeln. Dafür haben Vertreter des Kreditinstituts und der Hochschule Mittweida kürzlich die Deutsch-Estnische Wirtschaftskonferenz der AHK (Deutsch-Baltischen Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen) besucht. Unter anderem mit Vertretern von estnischen Technologieunternehmen wurde laut Volksbank-Sprecherin Sabrina Vogel in der estnischen Hauptstadt Tallinn über Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesprochen. Die Tochterfirma der Genossenschaftsbank, Mittweida innovativ Gesellschaft für Wissenstransfer mbH, sei seit Oktober im estnischen Silicon Valley, der sogenannten Ülemiste City, mit einem Büro vertreten. Von hier aus sollen Kontakte zwischen innovativen Unternehmen auf- und ausgebaut werden. "Wir möchten die Vorteile der globalen und digitalen Wirtschaftsplattform vor Ort nutzen", erklärte dazu Professor Alexander Knauer (Foto). Der Inhaber der Volksbank-Mittweida-Stiftungsprofessur Digital Business und E-Entrepreneurship an der hiesigen Hochschule schätzt Estland als eines der führenden Länder in den Bereichen Digitalisierung, Digitaler Vernetzung und Mobilität. Ob Personalausweis oder Krankenkarten - in Estland gebe es bereits die digitale ID, mit der man Behördengänge komplett online abwickeln könne und Rezepte digital verschrieben bekomme, so Knauer. Um die Zusammenarbeit auszubauen, wird diese Woche eine estnische Delegation in Mittweida zu einem Treffen mit Vertretern von Stadt, Volksbank und Hochschule erwartet. (jl)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...