Nach den Prüflingen kommen die Bauarbeiter

Am Peniger Kultur- und Schützenhaus sind nach den Innenarbeiten als nächstes die Fassade und das Parkplatzgelände dran.

Penig.

Die Zehntklässler der Peniger Friedrich-Eduard-Bilz-Oberschule werden in der letzten Maiwoche ihre schriftlichen Prüfungen im sanierten Saal des Kultur- und Schützenhauses absolvieren. Dann soll die nächste Sanierungsetappe beginnen. Im Mittelpunkt stehen die Erneuerung von Fassade und Außenanlagen. Der Stadtrat hat dafür die Aufträge vergeben.

Ein Glauchauer Unternehmen erhielt den Zuschlag für die 62.000 Euro teuren Fassadenarbeiten. "Die kaputten Klinker werden erneuert, die Fassade wird gereinigt und neu verfugt", erklärt Finanz- und Bauamtschefin Manuela Tschök-Engelhardt. Anfang Juli sollen die Arbeiten beginnen. Für diesen Zeitraum ist ebenfalls der Start für die Neugestaltung der Außenanlagen einschließlich der Erneuerung des Parkplatzes geplant. Der Parkplatz bekommt eine Entwässerung und eine neue Asphaltdecke. Den Auftrag im Umfang von 185.000 Euro erhielt ein Chemnitzer Unternehmen. Da die Außenbeleuchtung veraltet ist, soll auch diese erneuert werden. Alles sei bis zum Schulanfang Ende August nicht zu schaffen, sagt sie. Die Fertigstellung der Außenanlagen sei deshalb für Ende September bis Mitte Oktober geplant.

Rund 538.000 Euro sind im vergangenen Jahr bereits in die Sanierung des Innenbereichs sowie weitere 22.000 Euro in den Außenbereich geflossen. So wurden unter anderem die marode Elektroanlage und die Bühne erneuert. Zudem mussten Auflagen des Brandschutzes erfüllt und ein zusätzlicher Fluchtweg geschaffen werden. Der Saal erhielt einen neuen Anstrich. 80 Prozent der Gesamtbaukosten finanziert die Stadt über das Förderprogramm städtebaulicher Denkmalschutz, 20 Prozent trägt sie selbst.

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