Neue Idee für Radweg-Plan

Die Trasse zwischen Frankenberg und Altenhain soll nun entlang der "alten" Bundesstraße verlaufen. Die Stadt schließt sich damit den Forderungen von Bürgern an.

Frankenberg.

Es gibt zwar längst noch keinen Termin für einen Baubeginn, doch die Pläne für einen neuen Radweg zwischen Frankenberg und dem Ortsteil Altenhain werden seit Jahren diskutiert. Nun ist eine neue Variante für dessen Verlauf hinzu gekommen, die die Stadtverwaltung favorisiert.

Nach einem Beschluss im Technischen Ausschuss des Stadtrates soll der Radweg nun entlang der "alten" Bundesstraße 180 und teils begleitend zur neuen Trasse dieser Verkehrsader verlaufen. Mit der Forderung soll sich Bürgermeister Thomas Firmenich (CDU) gegenüber den Planern des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) zu dem Vorhaben positionieren. Denn in dem Fall ist nicht die Stadt Herr des Verfahrens, vielmehr wird der Radweg im Wesentlichen auf Kosten des Bundes vom Landesstraßenbauamt geplant. Letzteres hat auch die Planung zum Ausbau der zwei Straßenkilometer der neuen B 180 von der Stadtgrenze Frankenbergs bis zum Eingang des Ortsteils übernommen. Die Straße wird demnach künftig verlegt, die alte Trasse zurückgebaut. Wann das Projekt realisiert wird, ist auch noch unklar.

Für den Radweg liegt nunmehr schon die dritte Variante zur Streckenführung vor. Frühere Vorschläge, nach denen der Radweg nach dem Ortsausgang Frankenberg durch den Wald Richtung Altenhain geführt werden sollte, stießen bei den Altenhainern auf Widerspruch. Der Ortschaftsrat hatte nach Angaben von Bürgermeister Thomas Firmenich diese Variante als "an der Realität vorbei" zurückgewiesen. Kritisiert wurde, dass die Strecke zu steil sei für Radfahrer. Zudem hätte der Radweg durch ein Landschaftsschutzgebiet gebaut werden müssen. Mit einer Unterschriftensammlung, an der sich 84 Bürger beteiligt hätten, sei die Forderung nach einem straßenbegleitenden Radweg bekräftigt worden, so Firmenich. Zudem bestehe im Ortsteil der Wunsch, einen Fußweg durch Altenhain anzulegen. Denn bisher existiert in der Ortsdurchfahrt kein Gehweg.

"Wir geben die Stellungnahme des Ortschaftsrates mit ab. Es sollte aber genügen, einen straßenbegleitenden Radweg zu fordern. Wie er genau verläuft ist eine andere Sache", sagte der Bürgermeister.

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