Neue Schilder sorgen für Verwirrung

Vor allem Radfahrer von Regelung überrascht

Rossau.

Auf der Straße Waldblick in Rossau gelten seit Beginn der Bauarbeiten an der Staatsstraße 32 neue Verkehrsregeln. Das hat bei einigen Einwohnern für Ratlosigkeit gesorgt. Die Straße ist als Einbahnstraße gekennzeichnet. Zusatzzeichen erlauben Fahrradfahrern jedoch das Benutzen der Fahrbahn auch in entgegengesetzte Richtung. Ein Gemeinderat berichtete zur jüngsten Ratssitzung von Frauen, die auf dem Einkaufsweg mit ihren Fahrrädern an der Straße stoppten und ratlos waren. Andere Radfahrer fuhren in die für sie freigegebene Straße hinein und lösten damit empörte Reaktionen von Autofahrern aus, die meinten, es komme ihnen ein Fahrzeug aus der falschen Richtung entgegen. Als Ursache sieht Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) Unaufmerksamkeit. Dort, wo für alle anderen "Einfahrt verboten" gelte, zeige die Ausschilderung, dass Radverkehr in beiden Richtungen zugelassen ist, sagte er. Damit Kraftfahrer nicht von den entgegenkommenden Fahrrädern überrascht werden, informiere sie ein anderes Zusatzzeichen bei der Einfahrt in die Einbahnstraße. Für riskant, wie manche Rossauer meinen, hält er die Regelung nicht. "Es wäre gefährlicher, die Radfahrer auf die Umleitungsstrecke über die Staatsstraße zu schicken", betonte der Ortschef. Der Weg durch die Einbahnstraße soll den Radfahrern außerdem einen Umweg ersparen. Der übrige Verkehr wird über Hainichen, die Bundesstraße 169 und Greifendorf sowie über Grünlichtenberg und Ehrenberg umgeleitet.

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