Nur zwei Kandidaten für OB-Wahl in Döbeln

Döbeln.

In Döbeln treten nach der Nichtzulassung eines Kandidaten nur zwei Bewerber bei der Wahl zum Oberbürgermeister an. Um die Nachfolge des scheidenden Amtsinhabers Hans-Joachim Egerer kandidieren Sven Liebhauser von der CDU und Dirk Munzig von der AfD. Das teilte die Stadt auf dpa-Anfrage mit. Gewählt wird am 26. Mai gemeinsam mit der Europa- und Kommunalwahl. In der Großen Kreisstadt im Landkreis Mittelsachsen mit ihren knapp 24 000 Einwohnern sind den Angaben zufolge 19 840 Personen wahlberechtigt.

Die Neuwahl des Oberbürgermeisters wird notwendig, weil Amtsinhaber Egerer (CDU) seinen Rückzug für diesen Sommer angekündigt hatte. Der 65-Jährige ist seit 2008 Stadtoberhaupt. Bei seiner Wiederwahl vor vier Jahren hatte er 53,2 Prozent der Stimmen bekommen.


Sven Liebhauser war von Egerer als Nachfolger vorgeschlagen worden. Der 37-Jährige ist Abgeordneter des sächsischen Landtags. Mitbewerber Dirk Munzig ist 55 Jahre alt und bislang politisch nicht in Erscheinung getreten.

Daneben war der parteilose Ralf Beil von der Linken für die Wahl aufgestellt worden. Wegen eines Formfehlers bei der Nominierung wurde der 48-Jährige vom Wahlausschuss jedoch nicht zugelassen. «Die Wahl zur Aufstellung des Kandidaten fand offen statt, hätte aber in geheimer Wahl durchgeführt werden müssen», teilte die Stadt mit.

Neuer Amtsinhaber wird der Kandidat, der am 26. Mai die meisten Stimmen erhält. Ein für den 23. Juni angesetzter Termin zur Stichwahl wird daher wohl nicht gebraucht. (dpa/sn)

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