Ohne Atempause: Windparkgegner machen mobil

Auch zum Jahresende geht der Wirbel um das Energieprojekt zwischen Frankenberg und Hainichen weiter. Den Investoren weht Gegenwind ins Gesicht. Der kommt auch aus Berlin und Dresden. Und ein neuer Mitspieler erscheint am Horizont.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    3
    Marcel011287
    29.12.2020

    Schade das eine Spaltung der Bevölkerung stattfindet. Die Politiker lassen sich wieder vor den Karren spannen und contra argumentieren zu Lasten der Umwelt. Schließlich muss der Strom irgendwo herkommen? Und wenn ein regionaler Investor agiert wird dieser sofort mit Ablehnung konfrontiert. Das eine Planung vorgeschaltet ist bevor das Projek in die breitete Masse getragen wird ist ein normaler Prozess. Gleichzeitig soll in Frankenberg ein Amazon-Verteilzentrum gebaut werden, wo sich die Politiker aktiv dafür einsetzen, obwohl es nur Niedriglohnarbeitsplätze für einen Steuervermeiderkonzern bringt und das Verkehrsaufkommen erhöht. Wohl eher nicht im Sinne der Umwelt.
    Ein pro Energiewende Engagement wäre mal angebracht. Aber dieses bremsende Verhalten der CDU in sämtlichen Fortschrittstechnologien hemmt die Entwicklung. Und soll wohl auch wieder potentielle Wähler der AFD zurück holen.
    Nachhaltige Alternativvorschläge von Frau Bellmann wären in diesem Zusammenhang dringend geboten.

  • 13
    12
    FromtheWastelands
    29.12.2020

    Auszuhalten ist soviel Ignoranz und Fortschrittsverweigerung wirklich nicht mehr. Keinerlei ernstzunehmende Argumentation, nur debiles Nachplappern hundertfach wiederlegten Unsinns. Und mittendrin Politiker denen die nächste Wahl das Wichtigste ist und die bereitwillig bei dieser idiotischen Farce mitmachen.

  • 12
    8
    Tauchsieder
    29.12.2020

    Wenn einer was will (Bundesregierung) braucht er einen der mitmacht (Bevölkerung). Zitat aus dem Artikel: "Der Windkraft-Ausbau soll unter anderem dadurch beschleunigt werden, indem Gemeinden Geld dafür bekommen können, wenn auf ihrem Boden Windräder gebaut werden".
    Hier werden die beiden Seiten gegeneinander ausgespielt. Woher kommt eigentlich dieses angebliche Geld für die Gemeinden? Ist es nicht so, dass dies zuerst dem Bürger über die EEG-Einspeisevergütung aus der Tasche gezogen wird und als Umlage dann an die Gemeinden zurück kommen soll. Dies ist eine verdeckte, zusätzliche Finanzierung der Gemeinden auf dem Rücken der Bürger. Da sollte man doch ehrlicherweise gleich ein neue Gemeindesteuer erheben. Die Bundesregierung macht es sich hier einfach und überlässt das Hauen und Stechen dem Souverän.

  • 20
    12
    reichel
    29.12.2020

    Mir stellt sich nur eine Frage:
    Wer ist hier der Böse?
    Ist es der Projektierer, der alles versucht um die Menschen zum mitmachen, und damit zum gemeinsamen profitieren zu bringen (ja das geht)?
    Oder sind es die Menschen vor Ort, die gar nicht wissen weshalb sie das ablehnen weil 90% ihrer Begründungen Vorurteile sind?

    Es ist kaum mehr auszuhalten, was hier abgeht.