Poliklinik und LMK offen für Gespräche

Gesundheitszentrum: Zwei mögliche Partner für Stadt Frankenberg

Frankenberg/Chemnitz.

Die Stadt Frankenberg könnte für den Aufbau eines Gesundheitszentrums nun mit zwei möglichen Partnern verhandeln. Denn die sind offen für Gespräche mit der Stadtverwaltung. Das haben Vertreter der Poliklinik gGmbH Chemnitz und der kreiseigenen Krankenhausgesellschaft LMK auf Nachfrage der "Freien Presse" bestätigt.

Vor wenigen Tagen hatte der Frankenberger Stadtrat mehrheitlich einen Kooperationsvertrag mit der Poliklinik gGmbH Chemnitz abgelehnt, auf dessen Basis zwei Medizinische Versorgungszentren (MVZ) im früheren Krankenhaus eingerichtet werden sollten. In der Debatte wurde aber eine Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Poliklinik bei der ambulanten medizinischen Versorgung in der Stadt grundsätzlich begrüßt. Zugleich zeigten sich Räte und Verwaltung offen für Gespräche mit der kreiseigenen Mittweidaer Krankenhausgesellschaft.

"Zu Folgegesprächen sind die Klinikum Chemnitz gGmbH und die Poliklinik gGmbH Chemnitz selbstverständlich bereit", sagte Stella Volmer, Sprecherin des Klinikums Chemnitz, zu der die Poliklinik als Tochtergesellschaft gehört. Intern sei die Entscheidung des Frankenberger Stadtrats noch nicht abschließend bewertet worden.

LMK-Geschäftsführer Florian Claus hatte aus "Freie Presse"-Berichten von der Entscheidung der Frankenberger erfahren. "Zuletzt hatten wir im September 2018 mit unserer Vorstellung für den Gesundheitsstandort Frankenberg im Stadtrat unsere Offenheit für Gespräche signalisiert und stehen auch weiterhin dazu", sagte Claus jetzt. Die LMK könne ihre Erfahrungen mit MVZ-Standorten in Flöha und Rochlitz in ein Konzept für ein Gesundheitszentrum einbringen.

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