Polizei sucht im Wald nach Vermisster

Rund 50 Polizeischüler haben gestern den Nonnenwald durchkämmt. Dort verliert sich die Spur von der seit Tagen vermissten Mittweidaerin.

Mittweida/Kriebstein.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit haben Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei gestern nach der seit dem 10. Dezember vermissten Mittweidaerin Martina Hofmann gesucht - ohne Erfolg. Die Suche konzentriert die Polizei auf den Nonnenwald zwischen Höckendorf und Moosheim, weil nach einem Zeugenhinweis das Auto der 53-Jährigen am vergangenen Freitagvormittag an dem Waldstück gefunden worden war.

Das Schicksal der Frau ist damit immer noch offen. Die Polizei geht nach Aussagen eines Sprechers aber nach dem jüngsten Ermittlungsstand nicht davon aus, dass die Mittweidaerin Opfer einer Straftat geworden sein könnte. Dennoch ermittle die Kriminalpolizei in dem Fall. Mit welcher Absicht die Frau mit ihrem grauen Opel Astra das Waldstück angesteuert haben könnte, sei unklar.

Bei der Suche der Polizei seien nicht nur den Angehörigen der Frau bekannte Anlaufpunkte der Vermissten überprüft worden. Auch dem Hinweis auf ein bestimmtes Teilstück des Waldes seien Beamten nachgegangen. Unmittelbar nachdem das Auto gefunden wurde, kamen ein Polizeihubschrauber sowie Spürhunde zum Einsatz. Auch am Wochenende sowie an den folgenden Tagen sei die Suche jeweils bis zum Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt worden. Die Suche im Wald gestalte sich schwierig, so der Polizeisprecher, da es sich um teils unübersichtliches Gelände handele.

Martina Hofmann war am 10. Dezember gegen 6.45 Uhr zuletzt gesehen worden und hat laut Polizei bis 16.45 Uhr ihre Wohnung in Mittweida verlassen.

Beim Nonnenwald handelt es sich um ein etwa 330 Hektar großes Waldstück, durch das viele Wege führen. "Man kann sich dort nicht verlaufen", sagt Marcel Philipp, Förster des Staatsbetriebes Sachsenforst.

Bilder zur Suche der Polizei finden Sie im Internet:www.freiepresse.de/ vermisstensuche

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