Rochlitz rüstet seine Schulen digital auf

Stadt schafft unter anderem weitere interaktive Tafeln an

Rochlitz.

Dank einer kräftigen Finanzspritze von Bund und Freistaat kann die Stadt Rochlitz weiter in die Digitalisierung der beiden städtischen Schulen investieren. So werden beispielsweise für die Klassenzimmer in der Regenbogen-Grundschule Beamer, Bluray-Player, Fernseher, Displays und interaktive Tafeln angeschafft. Außerdem werden nach Angaben des Sachgebietsleiters der Allgemeinen Verwaltung, Patrick Schumann, für die Viertklässler 30 mobile Arbeitsplätze für die Unterrichtsbegleitung eingerichtet und deshalb Notebooks gekauft.

In der Bildungseinrichtung, an der momentan 278 Mädchen und Jungen von 15 Lehrerinnen und einer Referendarin unterrichtet werden, sollen zudem die Computer in jedem Klassenzimmer durch neue ausgetauscht werden. Wie Rathausmitarbeiter Schumann weiter erläutert, werden im Computerkabinett Rechner nicht nur ersetzt. Es werden auch zusätzliche PCs gekauft. Das ist notwendig. Geht doch die Verwaltung von weiter steigenden Schülerzahlen aus. Waren in den vergangenen Jahren jeweils drei erste Klassen eingeschult worden, könnte die Grundschule Prognosen zufolge bereits im kommenden Schuljahr mit vier ersten Klassen in den Unterricht starten. Weiteres Geld fließt allgemein in die digitale Infrastruktur, unter anderem in den Ausbau der Netzwerkanschlüsse.

Auch die Mädchen und Jungen der Oberschule profitieren von den Fördermitteln. Laut Schumann werden sämtliche PCs im Computerkabinett und in den Klassenzimmern ausgetauscht, weil diese noch mit einem veralteten Betriebssystem laufen. "Um jeden Schüler einen eigenen Arbeitsplatz im Informatikunterricht anbieten zu können, muss das Computerkabinett um zusätzliche Arbeitsplätze erweitert werden", erläutert Patrick Schumann. Genauso wie an der Regenbogen-Grundschule erhalten an der Muldenschule die Klassenzimmer ebenfalls Displays und interaktive Tafeln. Nicht zuletzt können die Schüler künftig auf Tablets und Notebooks zurückgreifen.

In Summe flossen Fördermittel des Digitalpakts von etwas mehr als 283.000 Euro auf städtische Konten. Davon sind laut Schumann annähernd 126.000 Euro für die Regenbogen-Grundschule und fast 158.000 Euro für die Muldenschule reserviert.

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