Rosenweg wird geebnet

Anfang Oktober sollen die Baumaschinen auf dem ersten Teilstück anrollen. 60.000 Euro werden dort verbaut.

Altmittweida.

Die Instandsetzung des Rosenweges in Altmittweida beginnt in diesem Jahr. Für den ersten Bauabschnitt ist der Auftrag an das Unternehmen Hoff Straßen- und Tiefbau aus der mittelsächsischen Gemeinde Ostrau vergeben worden. Darüber informierte Bürgermeister Jens-Uwe Miether (parteilos) den Gemeinderat zur jüngsten Ratssitzung. Das Gremium hatte den Ortschef im Juni ermächtigt, die Leistung zu vergeben, sobald die Ausschreibungs-Angebote vorliegen und ausgewertet wurden. Fünf Bieter hatten sich beworben. Mit den ursprünglich geplanten maximal 45.000 Euro komme die Kommune allerdings nicht aus, das Vorhaben werde teurer, so Miether.

Reichlich 60.000 Euro wird die Instandsetzung des ersten Teilstückes des Weges und des Wendehammers am Ende der Straße kosten. Geplant sind das Abfräsen und Erneuern der Deckschicht auf beiden Fahrspuren. Zudem sollen laut Miether unebene Parkflächen neu hergerichtet und schiefe Borde neu gesetzt werden. Damit soll nach seinen Angaben der Verfall der 1993 gebauten Straße gestoppt und größerer Aufwand vermieden werden. Der betroffene Weg ist etwa 200 Meter lang. Wie Danilo Engert, Mitarbeiter im Tiefbauamt der Stadtverwaltung Mittweida erklärte, soll die Instandsetzung des Abschnittes vom ersten Wendehammer etwa in der Mitte der Straße bis zum Wendehammer am Ende Anfang Oktober beginnen und bis zum Jahresende abgeschlossen werden. Früher habe die Baufirma keine Kapazität. "Am 1. Oktober ist Bauanlaufberatung, in den folgenden Tagen können die Baumaschinen anrollen", sagte er. Anlieger müssen während der Bauphase teilweise auf die Zufahrten zu ihren Grundstücken verzichten. Das Freihalten der Rettungswege und die Löschwasserversorgung müsse die Baufirma jedoch absichern, so Engert.

Wann der zweite Bauabschnitt folgen soll, sei aktuell noch nicht entschieden. In diesem Jahr stehen dem Ort nach Angaben von Anke Kluge, Fachbereichsleiterin Finanzen im Mittweidaer Rathaus, 72.000 Euro für die Instandhaltung und Erneuerung von Ortsstraßen zur Verfügung. In das Vorhaben am Rosenweg fließe Geld aus dem Programm Kommunaler Straßen- und Brückenbau. Der Fördersatz liege bei 90 Prozent. Der Zuschuss kommt vom Freistaat Sachsen und wird über das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ausgezahlt, sagte sie.

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