Rossauer Bauhof fährt künftig einen Elektrotransporter

Sieht unscheinbar aus, hat es aber in sich: Nach Händleraussage als erste Kommune in Sachsen hat die Gemeinde Rossau gestern einen Elektro-Transporter übernommen, der sonst mit gelber Lackierung für die Deutsche Post unterwegs ist. Der vollelektrische Kleintransporter vom Typ Streetscooter wird von einer Tochtergesellschaft der Deutschen Post produziert. Zur Übergabe kamen die Mitarbeiter der Gemeinde Gert Grünert, Jens Stockmann sowie Bürgermeister Dietmar Gottwald und Händler Tobias Krauß (v. l.). Eingesetzt werden soll das Fahrzeug beim Bauhof und für Hausmeister-Dienste. Die Gemeinde hatte sich entschieden, einen Leasingvertrag über drei Jahre abzuschließen mit monatlichen Kosten von knapp 400 Euro. "Es ist für uns eine neue Technologie, die wir in der Praxis testen wollen. Große Kommunen engagieren sich bereits mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen, warum sollen wir nicht dabei sein", sagte Gottwald. Nach drei Jahren soll entschieden werden, ob Rossau dann weiter auf Elektromobilität setzt. Die Reichweite des Autos wird mit rund 120 Kilometer angegeben, bis die Batterieleistung ausgeschöpft ist. Die Gemeinde rechnet mit einer täglichen Laufleistung von 60 bis 80 Kilometer.

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