Schüler trotzen Corona mit Traumnoten

In diesem Jahr erreichten 20 Absolventen der Oberschule Hainichen sowie sieben Abiturienten des Gymnasiums in Frankenberg einen sehr guten Notendurchschnitt.

Hainichen.

Es ist in Hainichen zur Tradition geworden, dass die besten Schulabgänger der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule und auch die besten Hainichener Abiturienten des Martin-Luther-Gymnasiums Frankenberg zum Ende des Schuljahres für ihre Leistungen bei einem Empfang bei Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) geehrt werden.

Insgesamt 20 Schüler der Fried-rich-Gottlob-Keller-Oberschule er-reichten einen Notendurchschnitt von unter 2,0. Hinzu kommt, dass alle 64 zur Prüfung angetretenen Abgangsschüler erfolgreich ihren Realschulabschluss absolvierten. Elf weitere Hauptschüler runden das Ergebnis ab. Auch die Schüler des Martin-Luther-Gymnasiums in Frankenberg konnten in diesem Jahr einen Erfolg feiern: Sieben Abiturienten, die aus Hainichen kommen, bestanden ihr Abitur mit dem Notendurchschnitt von unter 2,0.

Jennifer Buske hatte mit 1,0 den besten Notendurchschnitt aller Abiturienten des Martin-Luther-Gymnasiums in Frankenberg. "Ich möchte trotzdem nicht in die Fußstapfen meiner Mutter treten und Lehrerin werden, sondern am liebsten in Leipzig Medizin studieren. Mein Bruder und mein Cousin, die beide auf dem Weg zum Arztberuf sind, haben mich auf diesen Studiengang neugierig gemacht. In welcher Fachrichtung ich mich letztendlich spezialisiere, werde ich mir während des sechseinhalbjährigen Studiums noch überlegen", sagt die 18-Jährige. Sie hatte zunächst einen Notendurchschnitt von 1,1 erreicht und konnte sich durch eine Nachprüfung in Deutsch noch auf 1,0 verbessern. "Die Coronakrise habe ich dazu genutzt, um mehrere Stunden täglich zu lernen", sagt sie.

Auch Julia Nebe aus Langenstriegis hat an ihrer Schule das beste Ergebnis erreicht. Die 16-Jährige war mit einem Durchschnitt von 1,0 die beste Absolventin der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule in Hainichen. "In den nächsten drei Jahren möchte ich mein Abitur in der Fachrichtung Wirtschaft in Chemnitz absolvieren. Im Anschluss plane ich zu studieren. Welche Fachrichtung es dann genau wird, hängt von meinem Abiturzeugnis ab. Ich möchte im Beruf aber auf jeden Fall etwas mit Menschen zu tun haben ", sagt Julia Nebe.

Die Stadt Hainichen kann somit in diesem Jahr einen Rekord verbuchen: Zwei Schüler mit einem No-tendurchschnitt von 1,0 gab es bisher noch nie. Bürgermeister Dieter Greysinger sagt: "Die Ergebnisse in diesem Jahr sind überdurchschnittlichgut, trotz aller Schwierigkeiten infolge der Coronakrise. Der Empfangzum Schuljahresende ist immer wieder ein Highlight für mich", sagte er. Zum krönenden Abschluss des Empfangs durften die Schüler noch hinauf auf den Rathausturm steigen.

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