Schülerkunst für alle Generationen

Bilder der Frankenberger Gymnasiasten sind in einer neuen Ausstellung der Volkshochschule zu sehen. Die besten Werke gibt es auch für Zuhause.

Mittweida.

Eine neue Ausstellung mit 34 Kunstwerken ist in den Fluren und im Treppenhaus der Volkshochschule (VHS) in Mittweida zu sehen. Gezeigt werden in den nächsten Monaten, innerhalb der regulären Öffnungszeiten des Hauses, ausgewählte Arbeiten von Schülern des Martin-Luther-Gymnasiums Frankenberg. Die Werke sind im Kunstunterricht mit unterschiedlichen Gestaltungstechniken entstanden. Die Bandbreite reicht von experimenteller Fotografie über Zeichnungen bis hin zu Collagen, Kreide-Bildern und Experimenten mit Farbe.

"Wir haben seit zehn Jahren wechselnde Ausstellungen im Haus", erklärte Eyk Sensel, der Leiter der VHS. "Ich bin sehr zufrieden mit der Auswahl und überrascht, was so alles an einer Schule entsteht."


Laut Sensel gehen pro Jahr etwa 1200 Leute durch die Räume der VHS in Mittweida. "Es sind vorwiegend Erwachsene, die unsere Kurse von Fremdsprachen über Computer bis zur Gesundheit besuchen. Vertreten sind dabei alle Generationen."

In Frankenberg sei die VHS in diesem Jahr besonders aktiv geworden. "Wir haben die Gästeführer für die Landesgartenschau geschult und ausgebildet", erläuterte Sensel.

Sabine Mai, die zusammen mit Barbara Dietrich seit vielen Jahren die Kunstkurse am Gymnasium leitet, freute sich über das Podium, dass die Frankenberger Schülerkunst nun hat. Dabei spielt Kunst im Lehrplan eher eine untergeordnete Rolle. Zwei Wochenstunden sind es in der fünften Klasse, danach nur noch eine Wochenstunde.

"Da in einer Doppelstunde aber viel mehr zu machen ist, gibt es die in der sechsten Klasse alle zwei Wochen", so Sabine Mai. Ab der elften Klasse müssen sich die Gymnasiasten zwischen Musik und Kunst entscheiden.

Im Frankenberger Gymnasium gibt es schon seit einigen Jahren die Kunstaktion "Quergedacht", bei der die Schüler mit Installationen für Aufmerksamkeit sorgen - seit drei Jahren innerhalb des Tages der offenen Tür. "Außerdem entsteht seit vielen Jahren ein Kunstkalender mit einer Auflage von 750Stück", erläuterte Sabine Mai. "Laut der Fachberater ist das im Schulamtsbezirk einmalig." Weil das Gymnasium mit dem Verkauf keinen Gewinn machen darf, wird der Kalender im CD-Format für drei Euro angeboten.

Ausstellung mit Schülerarbeitendes Frankenberger Gymnasiums in der Volkshochschule in Mittweida, Heinrich-Heine-Straße 39. Der Eintritt ist frei.

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