Sommerhitze: Gästerekord im Freibad Garnsdorf

Knapp 30.000 Besucher - Trotzdem endet Saison früher als geplant

Lichtenau.

Das Sommerbad Garnsdorf hat in diesem Jahr einen Besucherrekord verzeichnet. Seit dem 12. Mai weilten 7769 Erwachsene und 4614 Kinder in der Freizeiteinrichtung. Mit 29.666 Badegästen, wurde der höchste Wert seit zehn Jahren erreicht. Und trotzdem wurde die Badesaison in diesem Jahr schon am 29. August beendet, statt wie geplant am 9. September.

Die Gründe dafür kennt Carola Fuchs, Leiterin der Hauptverwaltung der Gemeinde Lichtenau. Sie stellte die Auswertung der Badsaison am Montagabend zur Gemeinderatssitzung vor. Wie Fuchs erklärte, habe das frühe Saisonende nichts mit dem Wetter zu tun gehabt, das sei ja noch im September badetauglich gewesen, sondern mit dem Personal. Die Mitarbeiter des Freibades hätten schon Ende August ihr Stundenvolumen ausgeschöpft. Laut Statistik konnte an 77 von 110 Freibad-Tagen eine Lufttemperatur von über 25 Grad Celsius vermessen werden. Zwischenzeitlich gab es 16 Schlechtwetter bzw. Schließtage. Vor allem für die Mitarbeiter sei es eine sehr arbeitsintensive Saison gewesen. Die Angestellten - vom Rettungsschwimmer bis zur Kassiererin - machten Überstunden, die mit Freizeitausgleich vergolten wurden.

Insgesamt zeigte sich die Verwaltung aber mit der Sommerbadsaison zufrieden. Insgesamt wurden 56.658 Euro eingenommen, was weit über dem Durchschnitt von jährlich 31.820,53 Euro gelegen habe.

Wie Carola Fuchs erklärte, habe das Bad in der diesjährigen Saison zwar die höchsten Einnahmen seit 1995 verbuchen können, die Ausgaben seien aber vergleichsweise hoch gewesen. So habe das Badpersonal beispielsweise mehr Badchemie verwenden müssen, als in den vergangenen Jahren. Wie hoch die Ausgaben insgesamt waren, diese Zahlen will die Verwaltung auf Anfrage eines Gemeinderates noch nachreichen. Gewinnträchtig ist das Bad laut Fuchs jedoch noch immer nicht. "Im Durchschnitt liegt der Zuschuss bei etwa 100.000 Euro, so auch diesmal", sagte sie. Bürgermeister Andreas Graf (CDU) sagte, dass er das Bad als zur Gemeinde gehörig und unterstützenswert empfinde. Für den Sommer 2019 suche man in Garnsdorf sogar noch Verstärkung.

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