Sportplätze: Wie weiter nach dem Gartenfestival?

Auf der Landesgartenschau gibt es einen Beachvolleyball- und einen Streetballplatz sowie eine Kraftstrecke. Damit sollen sich Frankenberger künftig fit halten können. Doch einige Fragen sind offen.

Frankenberg.

Körbe werfen, den Ball übers Netz spielen oder Kraft und Balance trainieren - im Areal der Zschopauaue auf der Landesgartenschau in Frankenberg gibt es drei Sportplätze. Wenn das Gartenfestival vorbei ist, gehören sie zum neuen Naherholungsgebiet rund um das künftige Erlebnismuseum Zeit-Werk-Stadt, das derzeit als Blumenhalle dient. Bereits jetzt sucht man in der Stadt nach Strategien, die dafür sorgen, dass die Plätze häufig genutzt werden.

Wie Anja Sparmann, Sprecherin der Stadtverwaltung, auf Nachfrage mitteilte, habe man zu den Schulen Kontakt aufgenommen, um zu klären, welche Möglichkeiten es gibt, dass Schüler die Plätze regelmäßig nutzen. "Die Gespräche sind aber noch nicht abgeschlossen", so Sparmann. Insgesamt hat der Umbau des Areals Zschopauaue samt des Baus der Schlangenbrücke rund 11,3 Millionen Euro gekostet. Neben den Sportplätzen gibt es dort drei neue Spielplätze. "Für die Pflege der Sport- und Spielplätze ist nach der Landesgartenschau der städtische Bauhof zuständig", sagt Sparmann. Damit die Zschopauaue und der zweite Bereich der derzeitigen Landesgartenschau, die Paradiesgärten im Mühlbachtal, langfristig in Ordnung gehalten werden können, rechnet die Stadt mit jährlichen Kosten von rund 100.000 Euro. Viel Pflege braucht die Sandfläche des Beachvolleyballplatzes. Der ist von vornherein mit einem Zaun eingefasst worden und nur über eine Tür zugänglich. Derzeit ist die offen. Ob das nach der Landesgartenschau so bleibt, ist laut der Sprecherin noch nicht geklärt. "Die Stadt hat mit den Sportvereinen Gespräche geführt, die noch nicht abgeschlossen wurden." www.freiepresse.de/laga2019


Die Sportplätze im Test

Was es auf der Landesgartenschau in Frankenberg zu erleben und zu entdecken gibt, zeigt die "Freie Presse" noch bis Oktober in Videos.

Die Redakteure Franziska Pester und Christian Mathea haben in diesem Monat die drei Sportplätze in der Zschopauaue ausprobiert. Vom Streetball ging es zum Beachvolleyball und schließlich zur Kraftstrecke.

 

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