Stadträte sprechen über Wahltermin

Penig.

Die Peniger Stadträte sollen am 11. Juni während ihrer nächsten Sitzung in aller Ruhe diskutieren, wie sich die neue Corona-Schutzverordnung auf die Bürgermeisterwahlen in ihrem Ort auswirkt. Innenminister Roland Wöller (CDU) hatte Donnerstag bekanntgegeben, dass Wahlen im Freistaat wieder möglich sind. Somit können in 26 Städten und Gemeinden die Rathauschefs gewählt werden. Die Wahlen waren zuvor wegen der Pandemie verschoben worden und sollten erst nach dem 20. September stattfinden. Die Stadt Penig hatte deswegen den 20. September als Termin für den Urnengang ins Auge gefasst. Aufgrund der neuen Entwicklungen erwägt die Kommune laut Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt, den Termin ein oder zwei Wochen vorzuziehen, "sofern keiner der Kandidaten sich dadurch in seinem Wahlkampf eingeschränkt fühlt". Der Vorteil laut Tschök-Engelhardt: Es wäre mehr Zeit, die Amtsgeschäfte zu übergeben. Der 67-jährige Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU), der seit 1993 die Geschicke der Stadt lenkt, verabschiedet sich am 31. Oktober in den Ruhestand. (acr)

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