Stahl für die neue Talsperren-Promenade

Für 2,5 Millionen Euro wird der Kriebsteiner Hafen saniert. Wie breit der Uferbereich mit der Anlegestelle wird, ist schon jetzt ersichtlich.

Kriebstein.

Der Umbau des Hafenbereichs der Talsperre Kriebstein kommt schneller voran als geplant. Am Mittwoch vor einer Woche drehte sich dort noch ein 400-Tonnen-Autokran. Einen Tag darauf wurde der schon durch ein etwas kleineres Modell ersetzt.

"Ein Laie hat da kaum einen Unterschied gesehen", erklärt Thomas Caro, Geschäftsführer des Talsperrenzweckverbandes. Der neue Kran hat in dieser Woche die Ladung von acht Lkw in den Hafen gehoben: Es handelte sich dabei um Stahlteile für die Spundwände, die an der neuen Ufermauer gesetzt werden sollen.

Inzwischen hat auch dieser Kran die Baustelle bereits wieder verlassen. Die Arbeiten für die neue Uferbefestigung gehen weiter. Es ist nun auch erkennbar, wie breit dieser Bereich werden soll, stolze sechs Meter. Dort, wo sonst die beiden großen Fahrgastschiffe ab- und anlegen, wird der Bereich unmittelbar am Wasser verbreitert. Die Spundwände am Ufer werden dafür erneuert und weiter in Richtung des Wassers gesetzt.

Die Zufahrt zur Ufermauer ist derweil wieder verfüllt worden. Hier soll noch eine Betonspur angelegt werden für die Ramme, welche die Spundwände dann in den Talsperrengrund treiben soll. Diese Arbeiten, die mit gehörigen Lärm verbunden sein dürften, beginnen voraussichtlich am 7. September. Bis dahin konzentrieren sich die Arbeiten laut Caro noch auf den neuen Fähranleger. Der Sturm vom Mittwoch habe keine Einschränkungen für die Arbeiten an der Wasserbaustelle zur Folge gehabt. Im Wald an der Talsperre seien einige Bäume umgestürzt, doch Wanderwege hätten nicht gesperrt werden müssen.

Das Interesse an der Baustelle ist nach wie vor groß. "Es gibt den Baustellentourismus und das erkennt man auch daran, dass der Parkplatz auch unter der Woche zu einem Drittel gefüllt ist", so Caro. Aber die Zaungäste verhielten sich diszipliniert.

Beiträge im Baustellentagebuch zur Sanierung des Kriebsteiner Hafens finden Sie im Internet www.freiepresse.de/tagebuch

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