Straßenbau in Rosssau verzögert sich

Weite Umleitungen haben enorme Auswirkungen auf den Schülerverkehr

Rossau.

Trotz der trockenen Witterung kommen die Bauarbeiten an Rossauer Straßen nicht wie von Gemeinderäten und Verwaltung erhofft voran. Der Beginn der Arbeiten an der Kirchstraße verschiebe sich in den Oktober, sagte Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) zur jüngsten Ratssitzung. Auch beim Ausbau der Staatsstraße 32 in der Ortsdurchfahrt Rossau scheine es nicht in dem Tempo weiter zu gehen, das sich der Ort wünscht.

Geld sei da, erklärte Dietmar Gottwald, doch es fehle an "Man- power", die Firmen arbeiteten am Limit. Deshalb schwinde die Hoffnung, dass die Staatsstraße noch in diesem Jahr bis zum Abzweig nach Moosheim weitergebaut wird. Dadurch droht nach Einschätzung von Gemeinderäten eine katastrophale Situation für den Schülerverkehr. Bei dem Bauablauf nach dem ursprünglichen Plan des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) müsse mit acht Monaten Sperrung und einer ebenso langen schwierigen Situation für die Schulbusse gerechnet werden. Die Fahrzeiten nach Plan seien auf den Umleitungsstrecken keinesfalls zu schaffen, sagte Gottwald.

Die Gemeinde hatte deshalb gehofft, dass die Baufirma nach dem vorfristigen Erreichen des Teilziels Technik und Arbeitskräfte vor Ort lässt und den nächsten Abschnitt in bestenfalls nur zwei Monaten erledigt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...