Studieninfotag: Was Schüler nicht verpassen sollten

Bevor die heiße Prüfungsphase an Schulen beginnt, breitet die Hochschule Mittweida am Donnerstag ihre Palette an Studienangeboten aus und öffnet Labore. "Freie Presse" stellt eine Auswahl dessen vor, was die Gäste erwartet.

Was es Neues an der Hochschule gibt: Mit den Bachelor-Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Global Communication in Business and Culture (Globale Kommunikation in Wirtschaft und Kultur) ergänzt die Hochschule ab Herbst ihr Studienangebot. Angehende Wirtschaftsingenieure können sich dabei auf die Felder Medien, Vertrieb oder Daten spezialisieren und beispielsweise bei Software-Herstellern arbeiten. Absolventen des international ausgerichteten Studiengangs Global Communication können beispielsweise in der Medien-, Tourismus- oder Kulturbranche arbeiten. Die Kombination aus Wirtschaft, Medien, Kultur, Sprachen, Digitalkenntnissen und interkultureller Kompetenz gibt es laut Hochschule nur in Mittweida.

Was man gehört haben sollte: "Warum Thyssenkrupp auf Mittweidas Ingenieure setzt" erläutert Christin Schlender, Personalerin am Standort Hohenstein-Ernstthal, im gleichnamigen Vortrag ab 10 Uhr in Raum 5-120 (Haus 5). Darin geht es unter anderem darum, welche Möglichkeiten das Unternehmen Absolventen bietet - vom Praktikum über Diplomarbeit bis hin zum Berufseinstieg. In Hohenstein-Ernstthal baut der Konzern Sondermaschinen für die Batterietechnik. Eine Antwort auf die Frage: "Wie funktioniert Studieren?", gibt Maximilian Benda von der Studienberatung ab 10.30 Uhr (Haus 5, Raum 5-119) und ab 14.30 Uhr (Haus 5, Raum 5-120). Was man gesehen haben sollte: Erstmals der Öffentlichkeit zugänglich ist das neue Laborgebäude der Fakultät Maschinenbau (Gerhard-Gebhardt-Bau) an der Lutherstraße. Hier wird unter anderem gezeigt, wie Prototypenfertigung mittels 3D-Druck funktioniert. Hinter die Kulissen der virtuellen Realität eines Computerspiels können die jungen Gäste im Richard-Stücklen-Bau (Haus 8) schauen. Spektakulär dürfte der Kaputtmach-Workshop im Grunert-de-Jácome-Bau (Haus 6) werden, bei dem unter anderem ein Kondensator in die Luft gejagt wird. Hingucker werden im Laserinstitut geboten, wo man miterleben kann, wie Metallpulver per Laser zu unterschiedlichsten Gegenständen verschmolzen werden.

Wonach man auch fragen sollte: Das Studentenwerk stellt in Mittweida fast 500 Wohnheimplätze zur Verfügung, jährlich werden etwa die Hälfte davon neu vergeben. Ein Zimmer kostet je nach Größe und Komfort monatlich inklusive Betriebskosten zwischen 170 und 270 Euro. Weil die Plätze besonders zu Beginn des Wintersemesters begehrt sind, rät das Studentenwerk dazu, sich frühzeitig zu bewerben. Beim Studieninformationstag informiert das Studentenwerk auch über die Studienfinanzierung mithilfe von BAföG.

Der Leiter des Hochschulsports, Klaus Mehnert, kann die Sportangebote der Hochschule erklären, die von Fußball über Fitnesstraining bis hin zu Klettern und Ultimate Frisbee reichen. Die "Partnerhochschule des Spitzensports" bietet Leistungssportlern die Möglichkeit, Studium und Training in Einklang zu bringen. Welche Möglichkeiten es gibt, während des Studiums Erfahrungen im Ausland zu sammeln, weiß das Akademische Auslandsamt. Die Hochschule Mittweida hat mehr als 100 Partneruniversitäten. (jl/lkb)

Startpunkt für den Studieninfotag am Donnerstag ist der Grunert-de-Jácome-Bau, Am Schwanenteich 4b. Das Programm gibt es im Internet: www.hs-mittweida.de/ studieninformationstag

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