Sturmtief Frederike forderte die Rossauer Wehr

Im vergangenen Jahr rückten die Kameraden zu 40 Einsätzen aus - Anzahl der Mitglieder konstant - Greifendorfer spenden

Rossau.

Die Freiwillige Feuerwehr Rossau mit ihren Ortsfeuerwehren Greifendorf, Hermsdorf, Moosheim, Rossau, Schönborn-Dreiwerden-Seifersbach, ist 2018 zu insgesamt 40 Einsätzen ausgerückt. Der Großteil der Einsätze waren technische Hilfeleistungen, fünf Brände galt es zu löschen. Zwei Mal gab es Fehlalarm. "Besonders das Sturmtief Frederike im Januar hat zu mehr Einsätzen geführt", resümiert Gemeindewehrleiter Steve Mucha zur Jahreshauptversammlung. Mit 23 Einsätzen waren die Kameraden der Rossauer Wehr am häufigsten gefragt. Die Hermsdorfer und Moosheimer wurden je zwei Mal alarmiert.

Die Wehr zählt 101 aktive Mitglieder, darunter neun Frauen. 20 Mitglieder gehören zur Jugendfeuerwehr. "Trotz des Wechsels einiger Kameraden aus dem aktiven Dienst in die Alters- und Ehrenabteilung konnte die Anzahl konstant zum Vorjahr gehalten werden", sagt Steve Mucha und verweist auf sieben neue Kameraden, die den Weg in die Wehr gefunden haben. Weiter verbessert habe sich die technische Ausrüstung. So wurde unter anderem für die Ortswehr Schönborn-Dreiwerden-Seifersbach ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug angeschafft. Zum Schluss gab es noch eine Überraschung: Marcel Grudda, Ortswehrleiter in Greifendorf, gab bekannt, dass seine Kameraden die für 2018 erhaltenen Einsatzaufwandsentschädigungen an die Jugendfeuerwehr Rossau und den Kindergarten Rossau spenden. (ps)

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