Tag der Sachsen: Rückenwind für Frankenbergs Bewerbungspläne

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Die CDU-Fraktion im Stadtrat unterstützt die Bewerbung der Stadt Frankenberg für den Tag der Sachsen 2022. Fraktionschef Andreas Schramm sprach vor der für Mittwoch geplanten Debatte im Stadtrat von einer "großen Chance, nach langer Zeit Pandemie bedingter Einschränkungen Künstlern, Vereinen, Gastronomen und Unternehmen der Region eine Bühne zu bieten und den Bürgern Freude und Zuversicht zu schenken".

Natürlich müsse das Fest zu Frankenberg passen, fügte Schramm hinzu und verwies darauf, dass die Stadt selbst über den Umfang und die Auswahl der Akteure entscheiden könne. Überdies verfüge sie nach der Landesgartenschau auch über die notwendige Expertise für die Organisation des Events.

Schramm bezog sich auf den Erfahrungswert, der für den Tag der Sachsen mit einem Budget von 1,5 Millionen Euro kalkuliert, wobei die Stadt einen Eigenanteil von 300.000 Euro einzuplanen hat. "Dieser Betrag soll aus der jährlichen Dividende, die die Stadt von der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft der Envia M erhält, finanziert werden und belaste damit den Haushalt nicht. "Abstriche an geplanten Investitionen oder anderen Ausgaben sind somit nicht notwendig", unterstrich er: Durch intelligentes Wirtschaften und Einwerben von Spenden solle der Eigenanteil der Stadt so gering wie möglich gehalten werden.

Der Tag der Sachsen, so hofft Frankenbergs Bürgermeister Thomas Firmenich in einer vorab verbreiteten Erklärung der Christdemokraten, soll ein Schaufenster der Region werden, wo die Potenziale des ländlichen Raumes weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar und auch nach dem Festwochenende nachhaltig wahrgenommen werden. Und mit Blick auf die bekanntgewordenen Prüfungen der Mondphasen für das Fest erklärte er: "Was das Wetter betrifft, so hoffen wir wieder auf den Vollmond am zweiten Septemberwochenende im nächsten Jahr, was meist stabil gutes Wetter verspricht." (dahl/grit)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.