THW Döbeln hofft auf neuen Radlader

Die ehrenamtlichen Helfer können jetzt mobile Fahrbahnplatten einsetzen. Die Ausstattung lässt dennoch Wünsche offen.

Döbeln.

Sie werden zu Unfällen gerufen, bei Unwettern sind sie im Einsatz: die Retter in Blau vom Technischen Hilfswerk (THW). Dazu ist eine solide Ausrüstung erforderlich. Der THW Ortsverband in Döbeln besitzt neben einem Kipper auch ein Bergeräumgerät, welches derzeit ein in die Jahre gekommener Radlader ist. Dieser soll jedoch in absehbarer Zeit gegen ein neues Modell eingetauscht werden, wie der Ortsbeauftragte Christian Winkler mitteilt. "Wir hoffen dieses Jahr auf unseren neuen Radlader", so Winkler.

Zurückgreifen können die ehrenamtlichen Helfer bereits jetzt auf einen Satz mobiler Fahrbahnplatten. Wie Winkler erklärt, bestehen sie aus Kunststoff, haben eine Größe von 2,40 m mal 1,20 m und ein Gewicht von circa 45 Kilogramm je Fahrbahnplatte. Eine Belastung von bis zu 50 Tonnen halten sie stand. "Wir können damit befestigte Wege schaffen", so Winkler. Eine 36 Meter lange Fahrspur könne so in unwegsamen Gelände entstehen.

Torsten Kleditzsch

Die Nachrichten des Tages:Der „Freie Presse“-Newsletter von Chefredakteur Torsten Kleditzsch

kostenlos bestellen

Landrat Matthias Damm (CDU) würdigte die Leistungen des THW. "Es liegt mir am Herzen, dem THW meine Anerkennung auszusprechen. Der Ortsverband Döbeln ist fester Bestandteil der Rettungskräfte im Landkreis Mittelsachsen und jederzeit in der Lage zu helfen", sagte er zum Neujahrsempfang des Ortsverbandes. Winkler verwies auf das Engagement der Truppe: Mehr als 10.800 Stunden Dienst hätten die 32 Helfer in Blau 2018 geleistet.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...