"Tour der Partnerstädte" geht weiter

Radfahrer aus Dorsten sind am Mittwoch in Hainichen gestartet und wollen in sechs Tagen Rybnik in Polen erreichen.

Hainichen.

Für Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) ging es am Mittwochmittag in den Urlaub nach Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Zuvor verabschiedete er in der Gellertstadt aber noch Tobias Stockhoff, den Amtskollegen der Partnerstadt Dorsten (Nordrhein-Westfalen), der mit sechs Bürgern seiner Kommune erneut auf Radtour ging. Ziel der Dorstener ist eine ihrer zahlreichen anderen Partnerstädte, das polnische Rybnik, etwa 100 Kilometer von Krakau entfernt.

Der 37-jährige Stockhoff (CDU) ist seit 2014 im Amt und nicht zum ersten Mal bei einer "Tour der Partnerstädte" dabei. Mit diesen großen Radtouren über mehrere Tage sind die Dorstener schon bis Frankreich und England gekommen. Bereits Ende Mai war eine von Stockhoff angeführte Gruppe von Dorsten bis Hainichen gefahren, insgesamt 620 Kilometer. Mit dem Freundeskreis Hainichen konnte man so noch das Pokalfinale zwischen RB Leipzig und FC Bayern anschauen und die Einweihung des Dorfplatzes im Ortsteil Gersdorf feiern.


Am Dienstag ging es über Freiberg und Dresden auf der ersten von insgesamt sechs Etappen bis Ohorn. Erstmals nutzen die Dorstener im Alter von 37 bis 68 Jahren E-Bikes. Sechs Leute fahren Rad, einer muss das Begleitfahrzeug steuern, auf dessen Anhänger noch zwei Ersatzräder stehen. "Der Fahrer wechselt täglich", erklärte Marita Kipinski, die im Mai schon nach Hainichen mitgefahren war. "Übernachtet wird in Hotels oder Pensionen, das gönnen wir uns." Bis Rybnik hat die Gruppe noch 590 Kilometer vor sich, also 30 Kilometer weniger als von Dorsten bis Hainichen. Die Tour ins englische Crawley war 550, die ins französische Erneé stolze 800 Kilometer lang. Maskottchen der Gruppe ist übrigens eine blaue Gummi-Ente einer Dorstener Lokalzeitung.

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