Unwetter hält Feuerwehrleute auf Trab

Einsatzkräfte haben in Kriebstein und Mittweida mit umgestürzten Bäumen und Überschwemmungen zu tun

Mittweida/Kriebstein.

Gewitter und Starkregen haben am Sonntagabend mehrere Feuerwehreinsätze ausgelöst. So musste die Feuerwehr in Kriebstein laut Wehrleiter Sven Knechtel drei umgestürzte Bäume entfernen, einen davon in der Nähe der Seebühne. An der Brücke unterhalb der Burg war zudem eine Straße überflutet. Erstmals wurde die Kriebsteiner Wehr gegen 22.10 Uhr alarmiert, um Mitternacht war der letzte Einsatz vorbei. Zwölf Kameraden waren mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Die Feuerwehr Mittweida wurde gegen 22.05 Uhr in die Rochlitzer Straße gerufen, berichtete Wehrleiter René Schröter. Dort sei der Durchgang von einem Vorder- zum Hinterhaus aufgrund eines verstopften Rohrs überschwemmt gewesen. Das Wasser habe zehn bis 20 Zentimeter hoch gestanden. Weil die vier Einsatzkräfte auf den Schleusenspülwagen des Abwasserzweckverbands (ZWA) warten mussten, habe der Einsatz etwa vier Stunden gedauert, so Schröter.

Auch die Milkauer Ortsfeuerwehr hatte in der Nacht viel zu tun. Erstmals wurde sie gegen 21.45 Uhr nach Naundorf gerufen, um zwei umgestürzte Bäume auf der Staatsstraße 250 zu beseitigen, so Wehrleiter Jens Neubert. In Gepülzig blockierten zudem ein Baum und eine abgerissene Telefonleitung eine Straße. In Crossen waren auf Höhe des Bahnviadukts mehrere Bäume auf einer Strecke von etwa 500 Metern auf eine Stromleitung gefallen. Die Feuerwehren aus Milkau und Crossen sperrten den Bereich gemeinsam mit Bauhof-Mitarbeitern ab. Am Morgen entfernten letztere die Bäume. Zuvor hatte die Crossener Wehr an anderer Stelle bereits einen Baum beseitigt, der in einer Leitung hing. Aus Crossen und Milkau waren 26 Kameraden mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Der letzte Einsatz endete gegen 0.40 Uhr. (lkb)

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