Verein erhält Preis für Theaterprojekt

Mit kulturellen Initiativen setzt sich der Förderverein Centro Arte Monte Onore aus Ehrenberg für Toleranz gegenüber Fremden ein. Nun ist er dafür in einem bundesweiten Wettbewerb prämiert worden.

Ehrenberg.

Als Projekt mit Vorbildcharakter hat das Bündnis für Demokratie und Toleranz das von Pier Giorgio Furlan, Chef des Fördervereins Centro Arte Monte Onore, 2016 inszenierte Theaterstück gewürdigt, an dem etwa 25 Schülerinnen und Schüler der Fichte-Oberschule Mittweida beteiligt waren.

Das Preiswürdige daran, und das wurde jetzt im Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz" hervorgehoben: die jungen Darsteller im Alter von 10 bis 16 Jahren gehörten zu einer DaZ- Klasse (Deutsch als Zweitsprache). Ziel war es, mit dem Theaterprojekt das Miteinander verschiedener Kulturen durch die Begegnung von Einheimischen und den jungen Menschen mit Migrationsgeschichte zu fördern. Und immerhin: Das Stück nach einer albanischen Sage wurde sogar zur Chemnitzer Schultheaterwoche aufgeführt.


Das allein war schon ein Erfolg für Furlan. Nun kommt der Preis in dem bundesweiten Wettbewerb hinzu. Insgesamt 84 Preisträgern wurden ausgewählt, allein aus Sachsen sind es 7. "Wichtiger als das Preisgeld von 1000 Euro, welches wir für weitere Projekte verwenden, ist mir die Begeisterung der Leute für die Kultur. Und so ein Preis hilft auf politischer Ebene, weitere Förderung zu erhalten", sagte Furlan gestern nach der Preisverleihung, an der auch Lehrerin Ines Hofmann teilnahm. Immerhin betreute sie die Theatergruppe an der Oberschule.

Der Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" wird jährlich vom Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgeschrieben, welches von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründet wurde.

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