Waldwochen starten ohne Mittelsachsen

Fokus liegt auf Beseitigung der Waldschäden

Freiberg.

Aufgrund der extremen Waldschäden ist Mittelsachsen in diesem Jahr bei den 11. Sächsischen Waldwochen kaum vertreten. Das teilte Renke Coordes vom Staatsbetrieb Sachsenforst auf "Freie Presse"-Anfrage mit. Nur am 18. April findet eine Pflanzaktion mit Chemnitzer Schülern statt. "Oberste Priorität muss hier die Beseitigung der Waldschäden haben sowie die Vorkehrung vor neuen Waldschäden durch Borkenkäfer." Staatssekretär Frank Pfeil hatte die Waldwochen am Freitag in Dresden eröffnet. "Überall in Sachsens Wäldern finden in den Sächsischen Waldwochen Mitmach-Aktionen wie Bäume pflanzen, Müll sammeln oder gemeinsames Wandern statt. Die Aktionen sollen auf die unverzichtbare Rolle des Ökosystems Wald für unsere Gesellschaft aufmerksam machen", sagte der Staatssekretär. Die Situation in den sächsischen Wäldern ist weiterhin dramatisch. "Die starken Stürme haben Millionen Bäume umgeworfen oder zersplittert, die anhaltende Trockenheit und Hitze im letzten Jahr haben den Wald stark geschwächt, und der Nassschnee vom Januar hat Baumkronen heruntergebrochen", sagte Pfeil. (dahl)

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