Warum Oederaner Händler kleine Videoclips drehen

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Mit der Aktion will der Stadtmarketingverein ortsansässige Unternehmen unterstützen und sie bei den Kunden wieder in Erinnerung rufen.

Oederan.

Die Stimmung in vielen Branchen der Wirtschaft ist wegen der anhaltendenden Corona-Einschränkungen schlecht. Deshalb hat sich der Stadtmarketingverein Oederan etwas einfallen lassen, um die Laune bei bestimmten ortsansässigen Unternehmen etwas anzuheben und zugleich für mehr Zuversicht zu sorgen.

Seit einigen Tagen ist der Geschäftsführer des Vereins, Marco Metzler, unterwegs, um die einheimischen Händler wieder näher in den Fokus zu rücken. In diesem Zusammenhang wurden Videos gedreht, die auf dem Oederaner Youtube-Kanal zu sehen sind. Hilfe bekam der umtriebige Stadtangestellte von Max Porstmann. Der Sohn des Oederaner Stadtführers Roland Porstmann hatte schon bei einem früheren Projekt gezeigt, dass er mit der modernen Medientechnik hervorragend umgehen kann. "Wir möchten damit einen Beitrag leisten, dass die Händler aus dem Ort bei der Kundschaft nicht in Vergessenheit geraten. Außerdem soll noch einmal darauf hingewiesen werden, welche Möglichkeiten das Prinzip Click & Collect' bietet", sagt Marco Metzler.

Die grundsätzliche Idee dazu stammt von Silke Richter, die seit einigen Jahren in der Innenstadt das Geschäft "Schumuckel" betreibt. Die ersten vier Clips dieser Art stehen bereits online, weitere sollen folgen. So hat unter anderem Doreen Gamm von Gammfriseure vor der Kamera klar gemacht, wie es ab März mit ihren Öffnungszeiten weiter gehen könnte. "In den kommenden Tagen werde ich mit Max, der nicht nur die Kamera bedient, sondern auch für die Produktion zuständig ist, weiter unterwegs sein. Dann wollen wir die nächsten kleinen Filme drehen", blickt Metzler voraus.

In dieser Woche stand Ramona Wache vor dem Kameraobjektiv. Sie führt in dritter Generation einen kleinen Familienbetrieb am Oederaner Markt. Im Ladengeschäft mit dem Name "Süßwaren & Präsente" gibt es so manche Leckerei zu kaufen, die die Gaumen von Jung und Alt verwöhnen. "Mein Opa gründete das Unternehmen 1932, später hat es meine Mutter praktisch ohne Pause weiter geführt, auch wenn sie zu DDR-Zeiten den Laden vorübergehend als Kommissionshandel betreiben musste", sagt die Inhaberin. Sie konnte zwar auch im Rahmen der Corona-Beschränkungen öffnen, weil sie vorwiegend Lebensmittel im Angebot führt, hat sich aber auch um alternative Verkaufswege gekümmert "Ich biete auch einen Lieferservice an, um zum Beispiel ältere Leute, die nicht mehr mobil sind, die Waren nach Hause zu liefern. Wer ein spezielles Geburtstagsgeschenk nach Hause gebracht haben möchte, ist bei mir ebenfalls richtig", sagt die Oederanerin. Vor der Aufzeichnung des Videos stieg bei ihr zwar der Blutdruck ein wenig, doch die Aufnahmen meisterte Ramona Wache schließlich mit Bravour. Max Porstmann hatte relativ zügig alles im Kasten.

Die Videoclips können Sie unter folgendem Link aufrufen:

www.freiepresse.de/oederan-videos

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