Wasser-Not: Verband will Leitung legen

ZWA könnte benachbartes Gebiet erschließen

Hainichen/Großschirma.

Der Wasserzweckverband ZWA, Hainichen, hat für sieben Grundstücke am Grenzweg im Großschirmaer Ortsteil Reichenbach eine Notwasserversorgung übernommen, weil deren Besitzer kein Wasser mehr aus deren vertrockneten Brunnen entnehmen können. Nun will der ZWA das Problem grundsätzlich lösen und in dem Ortsteil für die betroffenen Grundstücke einen Anschluss an die zentrale Wasserversorgung herstellen. Weil Reichenbach aber eigentlich im Hoheitsgebiet des Wasserzweckverbandes Freiberg (WZF) liegt, muss mit dem zuvor eine Zweckvereinbarung geschlossen werden, wonach der ZWA die Versorgung dieser Grundstücke übernimmt. Darüber entscheidet heute die Verbandsversammlung des ZWA. Laut dessen Geschäftsbereichsleiter Dirk Kunze befindet sich die Wasserleitung des Hainichener Verbandes in unmittelbarer Nähe zu den betroffenen Grundstücken im benachbarten Striegistaler Ortsteil Schmalbach. Eine Erschließung sei für den ZWA im Gegensatz zum Freiberger Verband wirtschaftlich vertretbar. Die voraussichtlichen Kosten von knapp 30.000 Euro entsprächen in etwa den erwarteten Einnahmen aus den Baukostenzuschüssen, die die betroffenen Grundstücksbesitzer zu zahlen haben.jl

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